[Montagsfrage] Liebstes Bilderbuch und das ersehnte Ende

Ui, ui, ui…. da habe ich doch letzte Woche glatt die Montagsfrage verschlafen….montagsfrage_banner

Egal, dann gibt es sie diese Woche eben mal zwei ;-)

Letzte Woche wurde nach den liebsten Bilderbuch gefragt. Das ist nicht so leicht zu beantworten, denn ich mag sehr viele Kinderbücher gerne.
Da ich euch aber nicht mit einer Flut an Büchern überschwemmen wollte, habe ich das Buch „Kamfu mir helfen“ aus dem Verlag Antje Kunstmann Kampfu mir helfenausgesucht.
Es ist die Geschichte eines Elefanten, der sich den Rüssel verbogen hat und nun dringend Hilfe sucht. Die kleine aber feine Geschichte ist in Reimen geschrieben, und die Zeichnungen laden zum genaueren hinsehen ein.
In einer Diskussion mit Eltern und Erziehern trat die Frage auf, in wie weit die Geschichte pädagogisch wertvoll ist. Mein Fazit: Ich weiß es nicht… Aber Kinderbücher dürfen für mich auch einfach nur Spaß machen. Und meine Kinder hatten definitiv sehr viel Spaß an dieser Geschichte ! :-)
Wenn ihr mehr über das Buch wissen oder darin blättern wollt, dann klickt hier.

Diese Woche lautet die Frage: „Blätterst Du beim lesen zum Ende vor?“
Jein.
Es kommt sehr selten vor, dass ich das Ende einer Geschichte vorher wissen möchte. Wenn ich mit den Protas sehr mitfühle, schon weit über die Hälfte der Geschichte hinaus bin und es gar nicht mehr erwarten kann, dann kann das allerdings schon mal vorkommen.
Doch meistens halte ich tapfer durch, ohne das Ende vorher zu lesen :-)

[Leserunde] “Gelöscht”, Teri Terry (Coppenrath)

Im Coppenrath Verlag ist vor einigen Tagen ein Buch erschienen, welches ich jedem Leser wärmstens ans Herz legen möchte. Geloscht-9783649611837_xl
Es handelt sich um “Gelöscht” von Teri Terry, und die Leseprobe hat mich sofort gepackt.

lovelybooks veranstaltet eine Leserunde zum Buch, vielleicht hast du ja Lust dabei zu sein. Dann kannst du dich hier für ein Buch bewerben. Es lohnt sich bestimmt !

Wenn du mehr über das Buch erfahren willst, dann wirst du hier fündig (klick)

Hier schon mal die Buchdaten
Einband: Hardcover
Seiten: 432
Erscheinungsdatum:
01.06.2013
ISBN: 9783649611837

[Rezension] „In sanguine veritas – Die Wahrheit liegt im Blut“, Jennifer Wolf (Oldigor)

Inhalt
Miriam, 16 Jahre, begegnet im Sommerurlaub ihrer ersten großen Liebe. Doch kaum beginnt die Schule, hat sie nur noch In Sanguine VeritasAugen für Elias, den Vampir! Er übt eine sonderbare Macht auf Miriam aus. Doch als ihre Mutter ihr offenbart, dass Miriam kein Mensch, sondern eine Gestaltenwandlerin ist, gerät ihre Welt erst recht aus den Fugen, denn sie ist eine Feindin der Vampire!

Das hält sie aber nicht davon ab, Elias das Leben zu retten und einer Prophezeiung zu folgen, damit das Schicksal Miriam für immer an Elias bindet … (Quelle: oldigor)

Meinung und Fazit
Nach den ersten Seiten war ich doch etwas erstaunt, denn nach einem sehr guten Einstieg waren die Parallelen zum ersten Biss-Roman meines Erachtens nach nicht ganz weg zu diskutieren. Trotzdem konnte ich mich dem Zauber der Geschichte nicht entziehen, denn der Schreibstil und die beeindruckende Rasanz der Geschichte zog mich magisch in seinen Bann. Außerdem wich die Autorin sehr gekonnt immer weiter von gängigen Klischees ab, was mich auch zum weiter lesen bewog.
Ich wurde mehr als belohnt, denn schon nach wenigen Seiten entwickelte sich eine wunderbare, eigenständige Geschichte. Sie war abwechslungsreich und wirkte dabei sehr ungewöhnlich und frisch, was nicht zuletzt an der nicht alltäglichen Konstellation der Charaktere lag.
Die Hauptfiguren haben mir alle sehr gut gefallen. Sie waren nicht aalglatt, sondern zeigten auch ihre Ecken und Kanten. Das lies sie sehr echt und lebensnah wirken. Neben Miriam und Elias, haben mir persönlich Anastasija und David am besten gefallen. Sie stachen unter den sehr gut ausgearbeiteten Charakteren nochmals heraus. Es gab zwar durchaus Situationen, wo ich wenig Verständnis für das Verhalten einzelner Figuren aufbringen konnte, aber unsympathischer machte sie das nicht. Eher das Gegenteil war der Fall.
In einem Jugendbuch darf natürlich die Romantik nicht fehlen, und auch davon hat die Geschichte einiges zu bieten. Ich hatte zwar den Eindruck, als ginge es etwas hoppla hopp, doch je mehr man in die Geschichte eintauchte, umso erklärlicher wurde diese schnelle Verliebtheit. Außerdem wurde das Ganze abgemildert durch wirklich zaghaft, romantische anmutende Passagen, die sich mit knisternden Szenen abwechselten, die ich für ein Jugendbuch recht ungewöhnlich und direkt, aber auch sehr gut fand.
Wer jetzt allerdings meint, dass dies ein gefühlsduseliges Werk ist, der irrt sich sehr. Für Spannung und Action ist reichlich gesorgt, und auch hier fand ich die kreativen Ideen der Autorin mehr als beeindruckend. Es gab diverse packende Szenen, in welchen die Spannung nach und nach aufgebaut wurde, um sich auf dem Höhepunkt schlagartig zu entladen. Auch an diesen Stellen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und war wiederholt beeindruckt von den Ideen der Autorin, sowie deren Umsetzung.

Anfängliche Parallelen zu einem recht berühmten Vorgänger-Werk zum Trotz, überzeugt die Autorin durch eine gut durchdachte Geschichte. Das Buch wartet mit frischen Ideen, Witz, Spannung und einer gefühlvollen, romantischen Liebesgeschichte auf, die aber alles andere als abgedroschen wirkt. Sehr lesenswert!

Die Autorin
Jennifer Wolf, verheiratet und Mutter einer Tochter, wurde 1984 in Bonn geboren. Sie besuchte ein Gymnasium für Mädchen und hat eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau und das Fachabitur abgelegt. Heute arbeitet Sie als Kundenberaterin und Vertriebsassistentin in einer Versicherungsagentur.

Ihre Großmutter erweckte schon früh ihre Leidenschaft zum Lesen und die Liebe zu Büchern. Mit vierzehn Jahren wurde ihr bewusst, dass ihr das Schreiben mindestens genau so viel Spaß macht wie das Lesen. Für lange Zeit schrieb sie nur Kurzgeschichten, bis sie 2007 das Vampirfieber packte und sie die Arbeit an der Trilogie um die Gestaltenwandlerin Miriam und dem Vampir Elias begann, die nun im Oldigor Verlag erscheint. Zurzeit schreibt sie an einem Engel-Roman.

Homepage: www.jennifer-wolf.com
Facebook: Jennifer-Wolf-Autorin
(Quelle: oldigor)
oldigor
Buchdaten
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: ca. 468
ISBN: 978-3-943697-23-0
Erscheinungstermin: März 2013

[Buchpost] Ich freu mich wie Bolle :-)

Normalerweise schreibe ich nicht, welche Bücher ich gekauft oder gewonnen habe oder was auch immer.
Aber es gibt Ausnahmen – und heute ist so eine Ausnahme fällig.

Ich habe nämlich bei lovelybooks ein “Dan Brown-Fanpaket” gewonnen.DSCI0234
Als ich die Benachrichtigung bekam war ich schon hin und weg, aber heute kam das Paket bei mir an…. Hach, was soll ich sagen, ich bin einfach völlig begeistert.
Es besteht aus der signierten Originalausgabe von “Inferno”, mit passender Tasche, T-Shirt und obendrauf gab es eine schöne Postkarte und die superschönen neuen Lesezeichen von lovelybooks. Sogar die Eulen waren schon dabei !

Dafür möchte ich an dieser Stelle ein dickes DANKE loswerden, ich freu´ mich wie Bolle :-)
Für die englische Ausgabe werde ich vermutlich 1/2 Jahr Lesezeit brauchen, aber egal…. Ich hab´s nicht anders gewollt ;-)

[Montagsfrage] Buch-Neukauf

Dieses Woche lautet die Frage auf paperthin:montagsfrage_banner

Wie oft kaufst du dir neue Bücher?

Die Antwort ist schwierig und einfach zugleich, denn eine feste Regel gibt es hier nicht.
Ich kaufe einfach nach Lust und Laune.
Fatal ist hier immer der Stadtbummel, denn Buchhandlungen üben eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Bin ich erstmal drin, komme ich i.d.R. ohne Buch nicht wieder raus.

Ich habe auch kein festes Budget pro Monat. Ich sehe lediglich zu, dass die Kosten nicht explodieren.
Da meine Kinder auch Leseratten sind, ist das manchmal garnicht so einfach. Aber mein Sohn kommt jetzt langsam in ein Alter, dass er auch gerne Bücher für ältere Kinder/ jüngere Jugendliche liest, und davon habe ich ja zum Glück auch einige Exemplare im Regal :-)

Wie viele Blogger bekomme auch ich hin und wieder Rezensionsexemplare, aber ich bewerbe mich normalerweise nicht explizit dafür. Eine Ausnahme mache ich da schonmal, wenn das Buch im Rahmen einer Leserunde zur Rezension angeboten wird. Aber selbst diese Bücher habe ich mir in letzter Zeit alle lieber selber gekauft.

Hier eine kleine Auswahl, was ich im letzten Monat so gekauft habe. Ich muss zugeben, es war diesen Monat etwas mehr, dafür wird es nächsten Monat etwas weniger sein :-) Wenn Ihr mögt klickt auf das Cover, dann kommt ihr zur Verlagsseite oder Amazon und könnt mehr über das Buch erfahren.

fürchtet euch    burningwings1    vergessene_kuesse    cherryblossom    In Sanguine Veritas    isch geh schulhof    Der Tod und die Diebin    Dunkle Träume    Dämonenerbe    Der Nachtwandler

[Montagsfrage] Eine Frage der Position…

Es ist Montag und daher Zeit fürmontagsfrage_banner
die Frage von paperthin.

Sie lautet:

In welcher Position liest du am liebsten?

Das ist wieder eine Frage, bei der ich nicht lange überlegen muss. Ich lese ausschließlich im sitzen, denn im liegen schlafe ich zu schnell ein ;-) Lesesofa Wenn ich mich ins Bett lege, dann schaffe ich ca. 5 Seiten, die ich am nächsten Tag direkt nochmal lesen muss, weil ich nichts, aber auch gar nichts behalten habe…

Ich habe zwei Lieblingsplätze, die ich irgendwann auch schon einmal vorgestellt habe.
Der eine Lieblingsplatz ist die Sofaecke im Wohnzimmer, und dann gibt es noch den Lesestuhl im LesestuhlLesezimmer. Beides ist gerne genommen, wobei ich allerdings oft im Wohnzimmer hängen bleibe, da dort oft mein aktuelles Buch liegt.

Wie und wo lest ihr denn so ?

[Rezension] „Die Wandler. Der Beginn“, Laura Bitterlich (Edition Zweihorn)

Inhalt
Wie alle Wandler wird Leara dann eine Tierform zugewiesen bekommen, in welche sie sich zu jeder Zeit verwandeln kann. wandlerDiese Tierform wird über ihren sozialen Status und über den weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmen. Doch es herrscht Unruhe in diesem Königreich. Die Herrscher kümmern sich kaum um die Belange des Volkes, die Krieger tyrannisieren das einfache Volk, das zu schwach ist, um sich gegen die Übergriffe zu wehren. Trotz allem existiert Hoffnung. Denn seit Jahrhunderten wird eine Prophezeiung überliefert, welche besagt, dass eines Tages der Allwandler – ein Gestaltwandler, welcher sich in jedes beliebige Tier verwandeln kann – kommen und die Herrscher stürzen wird. Der jungen Autorin Laura Bitterlich ist ein Fantasy-Debüt gelungen, das ganz ohne Elfen, Zwerge und Feen auskommt, dafür aber umso packendere und ungewöhnlichere Abenteuer bereithält. (Quelle: editionzweihorn)

Meinung und Fazit
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie, und ich bin sehr angetan.
Die Autorin hat eine sehr schöne, fantastische Welt geschaffen, die sehr gut ausgestaltet ist. Dabei verliert sie sich nicht in Details, sondern legt das Augenmerk auf die Geschichte an sich, so dass sich auch bei jungen Lesern sicher sofortiges Lesevergnügen einstellt.
Die Geschichte begeistert auch durch die unterschiedlichen Gestalten, die man im Verlauf kennen lernt. Sie sind nicht immer direkt als gut oder böse zu kennzeichnen, manchmal ergibt sich das erst im Verlauf der Handlung. Vielschichtige Spannungsmomente komplettieren die Geschichte, so dass man immer weiter lesen möchte.
Der Schreibstil ist auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten und lässt sich dadurch sehr flüssig und zügig lesen. Auch die Kapitellängen fand ich sehr gut gewählt. Gerade für jüngere Kinder sind die Kapitel nicht zu lang, zudem sind sie nochmals in Abschnitte unterteilt, so dass man jederzeit unterbrechen kann.
Hier und da hätte ich mir persönlich gewünscht, dass die Gefühle und Gedanken der Hauptpersonen etwas mehr Raum eingenommen hätten, und auch die Problembewältigung hätte etwas detailreicher sein können. Da dies allerdings ein Buch für jüngere Leser ist, halte ich die Ausgestaltung für ausreichend.
Was mich persönlich auch ein ganz klein wenig gestört hat war, dass die Autorin an einigen Stellen die spätere Handlung schon vorweg genommen hat. Doch das hat meinen Lesespaß nur sehr gering gemindert, und auch hier ist es vermutlich so, dass man als Erwachsener anders liest, und dass das für Kinder/Jugendliche durchaus o.k. ist.

Ein modernes Märchen, vorwiegend für Kinder und jüngere Jugendliche, wobei die Geschichte auch mich als Erwachsenen begeistern konnte. Zum vor- und selber lesen ebenso gut geeignet wie als Klassenlektüre.

Die Autorin
Laura Bitterlich, geboren am 17.09.1996, begann mit dreizehn Jahren ihr erstes Manuskript „Die Wandler – Der Beginn“ zu schreiben.
Aktuell arbeitet sie am Folgeband und hat auch noch andere Projekte in Planung.
Laura wohnt zusammen mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf am Rand des Saarlandes.
Weitere Informationen, Aktuelles zum Buch und ausgewählte Leseproben finden Sie unter: www. laura-bitterlich.de (Quelle: editionzweihorn)

Buchdatenedition zweihorn
Format: Taschenbuch, broschiert
Seiten: 175
Erscheinungstermin: 1. Auflage, 8. März 2013
ISBN-10: 3943199126

[Rezension] „Danke für meine Aufmerksamkeit“, Cordula Stratmann (KiWi)

Inhalt
Britta, eine europäische Hausmaus, ist die Erzählerin der Geschichte.
Nebenbei erfahren wir von ihren Partnerschafts- und sonstigen Problemen, doch im Kern der Geschichte geht es darum, Dankewie sie uns Menschen erlebt….

Meinung und Fazit
Ich musste mich erstmal daran gewöhnen, dass eine Maus die Geschichte erzählt. Dies gelang mir aber schon nach einigen Seiten sehr gut, so dass ich mich auf die Geschichte einlassen konnte.

Der Anfang gestaltete sich durchaus amüsant, denn Britta schlug sich mit Problemen herum, die auch uns Menschen nicht fremd sind.. Als sie dann bei den Menschen (Polly und ihrer Familie) einzog, drang die Geschichte zum Kern vor. Die Autorin beleuchtete das Verhalten von Eltern und Kindern sehr gekonnt, wobei ich mir oft ein schmunzeln nicht verkneifen konnte. Die Treffsicherheit, mit der sie besonders Gedankengänge der Kinder wiedergab, war vermutlich nicht zuletzt ihrer Ausbildung zur Familientherapeutin zuzuschreiben. Dabei hebt sie allerdings nicht mahnend den Zeigefinger, sondern schildert mehr die Begebenheiten, ihre Hintergründe und Auswirkungen. Das fand ich auch vollkommen in Ordnung, denn bei dieser Autorin war meine Erwartung auf lustige Unterhaltung gepolt – mehr nicht.
Irgendwann jedoch driftete die Geschichte immer weiter ab. Was ich ursprünglich als lustig empfand wurde leider irgendwann recht nervig, so dass ich das Buch auch gerne mal zur Seite legte, um mir eine Verschnaufpause zu gönnen. Britta wurde an einigen Stellen „zu sehr Mensch“, das passte für mich einfach nicht in die Geschichte. Auch der Ausdrucksweise der beteiligten Figuren konnte ich leider dauerhaft nichts abgewinnen.

Es hätte eine schöne Geschichte werden können, aber ich denke, dass mich der Name „Cordula Stratmann“ voreingenommen an das Buch heran gehen lies. So lustig wie erwartet ist das Buch nicht, eher ab und an amüsant. Schade, denn von ihr als Kabarettistin hätte ich mehr erwartet.

Die Autorin
Cordula Stratmann zählt seit 1998 zu den erfolgreichsten Komödiantinnen Deutschlands. Über ihre Paraderolle der »Annemie Hülchrath« (WDR) führte der Weg in die »Schillerstraße« (Sat.1), Deutschlands bekanntester Wohngemeinschaft. Es folgten eine etwas andere Wissensshow »Das weiß doch jedes Kind«, der ARD-Spielfilm »Ein Fall für Fingerhut« und die Impro-Sitcom »Wir müssen reden«. Erfolgreich ist Cordula Stratmann auch als Bühnenkünstlerin und als Buchautorin (»Ich lese, aber schreiben müssen Sie selbst« und »Sie da oben, er da unten«).
Sie ist eine vielfach preisgekrönte Künstlerin: vom Deutschen Fernsehpreis über den Deutschen Comedy Preis und die Goldene Kamera bis zum Bayerischen Fernsehpreis. (Quelle: kiwi-verlag)

Buchdaten
Ausgabe: gebundenlogoKiWi
Seiten: 208
Erscheinungsdatum:
09. März 2013
ISBN:
978-3-462-04525-3

[Montagsfrage] Abgebrochene Bücher

Heute ist schon Dienstag, aber ich will natürlich auch diese Woche die Montagsfrage von paperthin beantworten :-)

Welches Buch hast du zuletzt abgebrochen?

Darauf habe ich eine kurze und sehr einfache Antwort: keins…. :-)

Ich finde, dass es jedes Buch verdient hat zu Ende gelesen zu werden, mag es noch so gut oder halt schlecht sein.
Es gibt Bücher, die schleppen sich über die ersten Seiten dahin, doch letztlich waren sie zumindest “lesbar”, weil sich die Geschichte doch noch ganz gut entwickelt hat.
Ich habe auch schon Bücher zur Seite gelegt, weil sie mich einfach nicht fesseln konnten oder ich aktuell nicht in der DankeStimmung war um sie fertig zu lesen.
Das letzte Buch bei dem es mir so ging war “Danke für meine Aufmerksamkeit” von Cordula Stratmann. Ich hatte mir viel von diesem Buch versprochen, halten konnte es das leider nicht.
Aber wie gesagt, auch dieses Buch habe ich beendet, die Rezension folgt heute :-)

[Rezension] „Eisige Rache“, Elke Schwab (solibro)

Inhalt
Eine Mordserie erschüttert das provinzielle Örtchen Buweiler. Die Ermittler Baccus und Borg nehmen sich des Falles an 20120914_TB_Schwab_Rache_Cover_V2.inddund geraten dabei selbst in Gefahr.

Meinung und Fazit
Es ging schon spannend los. Aus der Perspektive des Erzählers werden Gedanken und Wahrnehmungen des Täters geschildert. Solche Einschübe gab es auch im Verlauf des Krimis immer wieder, was einen zusätzlichen Thrill-Effekt brachte.
Die Idee und den Aufbau des Krimis fand ich sehr gelungen. Die Kapitellängen waren gut gewählt, wobei sich zum Ende vieler Abschnitte die Spannung immer wieder steigerte. Diese kleinen Cliffhanger sorgten ganz von selbst dafür, dass ich einfach weiter lesen musste.
Die Autorin hat es sehr gut verstanden die Umgebung greifbar werden zu lassen. Manchmal ist es vielleicht etwas zu detailverliebt, aber ich persönlich fand das sehr gelungen.
Ebenso gut sind die Personenbeschreibungen. Ich bekam es hier direkt mit einer ganzen Reihe an handelnden Personen zu tun, trotzdem traten nie größere Verwirrungen auf. Jede Person war einzigartig. Das betraf die Äußerlichkeiten ebenso wie die kleinen Macken. Meistens finde ich solche Besonderheiten sehr schön, aber eine Person ging mir dabei doch gehörig auf die Nerven, weil sie ständig religiöse Phrasen von sich gab. Solche Sonderlinge können einen Roman durchaus bereichern, mir war es hier leider manchmal etwas zu viel. Was die beiden Kommissare angeht muss ich sagen, dass sie mir gut gefallen haben. Sie sind nicht nur Profis, hier menschelt es auch ab und zu recht stark. Das bringt natürlich Konflikte mit sich, die auf persönlicher Ebene ausgefochten werden. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass auch Kommissare ihre Stärken und Schwächen haben….

Auch wenn dies der dritte Band der Baccus-Borg-Reihe ist, kann man den Krimi ohne Vorkenntnisse lesen. Ich vermisste nichts.
Ein spannender Krimi mit Thriller-Elementen, der hält was er verspricht.

Die Autorin
Inmitten meiner Bücher fühle ich mich wohl, denn Bücher sind mein Leben.
Schon von Kindesalter an gehört das Schreiben zu meinen Leidenschaften. Deshalb ist es kein Zufall, dass ich heute selbst Bücher veröffentliche. Früher habe ich spannende Abenteuergeschichten geschrieben. – von Hand mit einem Füller mit grüner Tinte – Doch leider verschwanden die Manuskripte alle ungeachtet in der Schublade.
Später sollte das anders werden. Aus meinen Abenteuergeschichten sind Kriminalromane geworden. Sie zeigen viel Ähnlichkeit zu meinen Geschichten aus Kindertagen auf – nur mit dem kleinen Unterschied, dass sie fast alle als Taschenbücher auf den Markt gekommen sind.
Der Spannung und den großen Gefahren bin ich treu geblieben. Denn die seelischen Abgründe der Menschen haben mich schon immer fasziniert. Das setzt meiner Fantasie keine Grenzen. (Quelle: elke-schwab)

Buchdaten
Ausgabe: Taschenbuch
Verlag:
Solibro
Auflage:
1. Aufl. 2013 [subkutan Bd. 4] solibro
Seiten: 384
ISBN: 978-3-932927-54-6

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