BdB-Aktion: Mit bloomoon unendlich gut lesen

bloomoon ist das neue Imprint für Jugendliteratur aus dem Hause arsEdition für Preteens ab zehn Jahren sowie für Junge bloomoon-logoErwachsene. Ob einfühlsame ‘Coming of Age’-Geschichte oder Liebesroman mit Social Media-Bezug, Humoriges aus dem Jungenalltag oder mitreißender Thriller mit Gänsehaut-Effekt – bloomoon ist bewusst vielfältig. Unsere Autoren beschreiben die Dinge aus ihrer jeweils eigenen Perspektive und öffnen dem Leser damit Türen zu anderen Erfahrungswelten. Durch welche er geht, ist ihm selbst überlassen – er kann sich mit unseren Büchern wegträumen in entlegene und skurrile Welten oder hierbleiben, ganz nah dran an der Wirklichkeit. Denn sowohl atemberaubende Biografien, fesselnde Thriller, leise Töne oder lautes Herzklopfen haben im neuen Imprint von arsEdition Platz.

Mehr Informationen und tolle Aktionen findet ihr auf www.bloomoon-verlag.de und www.facebook.com/bloomoonVerlag !

Das Haus am AbgrundAus dem aktuellen bloomoon-Verlagsprogramm wünsche ich mir aus allen Februar-Titeln, dass “Das Haus am Abgrund” demnächst bei Blogg dein Buch präsentiert wird.

Ich persönlich glaube, dass bloomoon auch ein Verlag für junggebliebene Leser ist, denn ich bin so Eine ;-) . Ich finde Bücher wie “Marcus Gladiator” oder “Elfenblick” auch sehr schön. Man muss dabei nur im Hinterkopf behalten, dass das Bücher für ältere Kinder/junge Erwachsene  sind, die man nicht mit Erwachsenenliteratur vergleichen sollte.

Weil ich  “Das Haus am Abgrund” von Susanne Gerdom so toll finde, dass es schon auf meiner Wunschliste steht, stelle ich es euch gleich mal vor.

„Das Haus. Es scheint mit einer leisen, lockend süßen Stimme nach mir zu rufen. Komm her, mein Freund. Komm in meine Arme. Lass dich fressen …“ Wie ein bedrohlicher Schatten thront Heathcote Manor über den windumtosten Klippen. Dort walten böse Mächte, erzählt man sich im Dorf, dort wohnt der Teufel – und er hat Böses vor!

Der 16-jährige, unheilbar kranke Adrian kam mit seinen Vätern in das kleine Dorf an der kornischen Küste, um Ruhe zu finden – vor seiner unheilbaren Krankheit und den geisterhaften Erscheinungen, die ihn verfolgen. Doch dem schaurigen Gemäuer kann er sich nicht entziehen – ebenso wenig wie die gleichaltrige Nova. Welch böser Fluch wohnt dem Haus tatsächlich inne? Adrian beginnt zu recherchieren. Halluzinationen und Wirklichkeit vermischen sich – und dann steht er vor den furchtbaren Trümmern der Vergangenheit… Gibt es ein Entrinnen? (Quelle: bloomoon)

Buchdaten

Leseempfehlung: ab 14 Jahren
Seiten: 400
ISBN: 978-3-7607-8666-7
Erschienen am 05.02.2013

Coffeeshop – der ganz normale Wahnsinn

Durch blogdeinbuch habe ich eine (Hör-) Buch-Serie von Logo BasteiLuebbe für mich entdeckt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.bdb_coffeeshop
Sie heißt Coffeeshop, und ist ein digitaler Serienroman in 12 Folgen.
Die Serie gibt es als Audio-Download, App*, e-Book und Read & Listen-Version.
Ich persönlich habe mich für die Hörbücher entschieden, 12 Folgen á 38-48 Min.
Ich habe mich selten so gut amüsiert :-) Meine Rezension könnt ihr hier nachlesen, jetzt möchte ich euch die Serie aber erstmal vorstellen.

Inhalt
Das schönste Büro der Welt ist im Coffeeshop einem gemütlichen Café in Berlin. Hier arbeitet Sandra, Sachensucherin. Ihre Kunden sind Menschen, die etwas verloren haben, oder die etwas finden wollen, das ihr Leben glücklicher macht. Doch auf der Suche nach dem Glück anderer Menschen gerät Sandra plötzlich mitten in die Suche nach ihrem eigenen Glück – und nach sich selbst. Unterstützt wird Sandra von ihren besten Freunden: Captain, der exzentrische Besitzer des Coffeeshops, Klaudi, die ihr Leben bei facebook dokumentiert, und Nils, der ihr am liebsten nicht nur bei ihren Suchaufträgen zur Seite stehen will …


Die Autorin
Gerlis Zillgens
lebt und arbeitet als freie Autorin in Köln. Sie schreibt seit vielen Jahren erfolgreich Romane und Drehbücher, entwickelt Fernsehserien und tourt als Kabarettistin durchs Land. Ansonsten veranstaltet sie gern Lesungen, liebt den Blick aus ihrem Arbeitszimmer, Salsa tanzen und Berlin. (Quelle: luebbe.de)
Weitere Infos unter http://www.zillgens.de/

Die Sprecherin
Franziska Wulf wurde 1984 in Schwedt geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy, Leipzig. Neben festen Theaterengagements, z.B. am Theater am Neumarkt Zürich, ist sie in Kino- und Fernsehfilmen zu sehen und in diversen Hörspielen zu hören.
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*App mit Filmen (je 3-4 Minuten pro Episode), Musik (eigens komponiert und gesungen von der Künstlerin Kat Kaufmann, Sängerin der Band XXXBENKAT), Games +  Zusatzinhalte wie Rezepte und Buchtipps.

[Rezension] Wer hier stirbt, ist wirklich tot, Maximo Duncker (blanvalet)

Inhalt
Skurril, heiter, unterhaltsam!wer-hier-stirbt-ist-wirklich-tot

Wäre der Journalist Kai van Harm nicht vor knapp einem Jahr entlassen worden, hätte er jetzt nicht so viel Zeit. Hätte er jetzt nicht so viel Zeit, wäre er nicht ständig mit seinen Gedanken allein. Warum nicht ein Buch schreiben? Die Sehnsucht nach einem Neuanfang führt van Harm erst ins proletarische Neukölln, später in sein Landhaus in Brandenburg. Doch statt friedvoller Joggingrunden bei Sonnenaufgang erwarten ihn entflammte Gotteshäuser, vegetarisch gesinnte Antifas, ein Todesfall und allerlei skurrile Verwicklungen, wie es sie nur in der Provinz geben kann. (Quelle: randomhouse)

Meinung und Fazit
Das Buch beginnt im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Knall, der das Leben des Kai van Harm ganz schön durcheinander bringt. Danach durchlebt er einen sehr authentischen Leidensweg, zeigt deutliche Ecken und Kanten und kehrt glücklicherweise nicht das glatt geleckte Stehaufmännchen raus. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die anderen Akteure waren einfach nur wunderbar. Besonders in Peggy und Bruno habe ich mich spontan verliebt. Sie wirkten einfach echt, was sich zum einen durch Äußerlichkeiten, aber auch durch ihren (leichten,) charmanten Dialekt ausdrückte. Sie brachten an den richtigen Stellen Schwung in die Geschichte, oftmals gepaart mit einer gehörigen Portion Charme und Witz.
Ich muss überhaupt sagen, dass mir Humor des Autors sehr gut gefallen hat. Es gab sogar an einigen Stellen etwas zu lachen, wo man es nicht unbedingt vermutet hätte.
Auch der Schritt von der Großstadt in den ländlichen Bereich ist dem Autor gut gelungen. Das betrifft zum einen natürlich die Darstellung Neukölln versus brandenburgische Provinz, aber auch wie sich die Romanfiguren (hier besonders Kai van Harm) in den unterschiedlichen „Welten“ zurecht finden. Kai hat manchmal eine recht eigenwillige, nicht mehr ganz zeitgemäße Art der Wahrnehmung. Das kann man kritisieren, aber ich schreibe es mal dem Umstand zu, dass er eine Art „Kulturschock“ erlitt…. In Bezug auf das Landleben stellte ich fest, dass die ländliche Idylle manchmal gar nicht so idyllisch ist. Auf den ersten Blick war das zwar nicht unbedingt überraschend, aber die Ideen des Autors dazu fand ich sehr gut.

Was ich anmerken muss ist, dass dieser Provinzkrimi deutlich mehr Provinz als Krimi bietet. Die Aufklärungsarbeit der Vorfälle erfolgt sozusagen als Nebeneffekt. Es hat mir allerdings noch nie so wenig ausgemacht wie in diesem Roman. Dazu fühlte ich mich viel zu gut unterhalten. Seite um Seite verflog, und mein Kopfkino hatte mehr als reichlich zu tun.

Echte Typen in einer ländlichen, nicht immer ganz idyllischen Umgebung. Wunderbar – da brat´ mir doch einer `nen Storch.

Der Autor

Maximilian Olaf Duncker, von seinen Freunden „Maximo“ genannt, wurde 1970 in Berlin-Zehlendorf geboren. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften und Philosophie arbeitete er zwei Jahre als Lektor und Korrektor. Seit 2005 lebt er im ländlichen Teil Berlin-Pankows als freier Software-Berater und hat endlich wieder die Zeit, sich verstärkt seiner wirklichen Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben. Wer hier stirbt, ist wirklich tot ist der erste Roman, den er nicht unter einem seiner zahlreichen Pseudonyme veröffentlicht. (Quelle: randomhouse)

Buchdaten
Format: Taschenbuch
Seiten: 320
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-442-37977-4
Ihr könnt das Buch bei amazon oder bei blanvalet bestellen.

Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, und ich möchte mich dafür sehr herzlich bei blogdeinbuch   und   blanvalet  bedanken !

[Buchvorstellung] “Und keiner wird dich kennen”, Katja Brandis (Beltz & Gelberg)

bundglogoBeltz & Gelberg und Blogg dein Buch starten wieder ein neues Gewinnspiel. Diesmal wird der offizielle Buchblogger 2013 gekürt und dem Gewinner winkt eine Reise zur Leipziger Buchmesse.

blogdeinbuchNeugierig ? Dann bekommst du hier weitere Infos.

Vorweg gibt es 20 Rezensionsexemplare des Buches “Und keiner wird dich kennen” von Katja Brandis zu gewinnen, und dieses Buch möchte ich dir kurz vorstellen:

Gute Freunde, ein schönes Zuhause und den tollsten Jungen der Welt zum Freund: Nach Jahren der Angst ist Maja undkeinerwirddichkennenendlich glücklich. Bis zu dem Tag, als der Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, der Majas Familie einst brutal terrorisiert hatte. Er schreckt auch jetzt vor nichts zurück. Die Familie muss untertauchen: neue Stadt, neue Identität, alles auf Null. Nicht mal zu Lorenzo, ihrem Freund, darf Maja, die nun Alissa heißt, Kontakt haben. Ein neuer Albtraum beginnt: Wie soll sie Freunde finden, wenn sie nur Lügen erzählen darf und schon das kleinste Partybild auf Facebook ihr Leben in Gefahr bringen kann? Und wie könnte sie Lorenzo je vergessen? Einsam, voller Wut und Sehnsucht trifft Maja eine verhängnisvolle Entscheidung …

Mehr zum Gewinnspiel erfahrt ihr über den folgenden Link:

http://www.bloggdeinbuch.de/r/evbg3p/

Ich finde, dass sich der Klappentext sehr, sehr spannend anhört und empfehle dir die Leseprobe. Informationen über die Autorin gibt es hier.
Viel Spaß beim stöbern!

Schon mal aneinander vorbeigeredet ?

Nachdem ich euch gestern schon die Livestream-Lesung angekündigt habe, hat Blogg dein Buch  blogdeinbuch   sofort die nächste tolle Aktion in petto.
Zusammen mit   langenscheidt-logo  suchen sie den Langenscheidt Buchblogger 2013. Das Thema ist Missverständnisse :-)

Mal im Ernst, wem ist das nicht schon so gegangen:
Man sagt etwas, und der Gesprächspartner versteht es vollkommen anders. Oder man spricht ein Fremdwort fehlerhaft aus, und schon ändert sich der Sinn des Wortes/Satzes komplett.
Was mir schon passiert ist, könnt ihr weiter unten lesen. Jetzt gibt es erstmal eine kurze Info zu einem Blog, der genau dieses Thema aufgreift:

Vorbeireden
www.vorbeireden.de ist der Blog für lustige Missverständnisse. Er veröffentlicht Deine Missverständnisse, die Dich auch im Nachhinein noch zum Lachen bringen. Die 3 Prämissen sind: witzig, lustig, unterhaltsam. Das Ziel von vorbeireden.de ist es, Euch zum Lachen zu bringen und von den ernsten Dingen des Lebens abzuhalten. Ein festgelegtes Thema gibt es nicht, die Auswahl somit Querbeet und nie langweilig. Schau’ es Dir an und besuche uns auch auf Google+ und Twitter!”

Und hier könnt ihr lesen, was ich zu dem Thema schon erlebt und gehört habe:

Die Tücken der Aussprache
Als ich in der Dominikanischen Republik war, bestellte ich bei einem Obsthändler „un aranja“, woraufhin er sichtlich Spinneerstaunt die Stirn runzelte. Ich zeigte etwas verwirrt auf die Orangen, er lächelte und sagte: „Ah, naranja!“[na:ranxa:] Das „u“ hatte er wohl überhört, und ich hatte nicht bedacht, dass das j wie ein Ach-Laut ausgesprochen wird. Daher hätte fast eine Spinne statt einer Orange gekauft.

Eine Deutsche spricht kein Türkisch
In meiner Zeit als Krankenschwester hatte ich häufig mit Migranten zu tun. Einer türkischen Patientin, die nahezu kein Deutsch sprach, musste ich vor der Operation noch eine Spritze verabreichen. Als die Dame auf der Seite lag merkte ich, dass sie am ganzen Leib zitterte. Ich strich ihr beruhigend über die Schulter und sagte:„Korkma!“ Daraufhin warf sich die Patientin auf den Rücken, sah mich mit angsterfüllten Augen an und rief: „Ich nix Frau Korkma!“
Dabei heißt das türkische Wort „korkma“ auf deutsch einfach nur „keine Angst“….

Welche Religion darf es denn sein ?
KircheIch war auf dem Weg in die Kindertagesstätte und kam dabei an der Kirchenpforte vorbei. Davor stand ein älteres, festlich gekleidetes Ehepaar, und der Herr fragte mich:“Entschuldigung, wann wird die Kirche denn geöffnet?“ „Ich weiß nicht.“, entgegnete ich, „Worum geht es denn?“ „Mein Neffe heiratet heute.“ Mein Blick ging zur Uhr. „Dann denke ich, dass er wohl eher katholisch heiratet, oder?“ „Warum?“ „Weil hier niemand außer ihnen hier wartet, und bei der katholischen Kirche seit etwa 2 Minuten die Glocken läuten“, stellte ich fest. „Sie ist nur 200m die Straße runter.“ Der Mann bedankte sich und ging eiligen Schrittes mit seiner Frau davon.

Belauschtes Gespräch 1
Er: Mittlerweile ist die Zahl der Emigranten hier doch recht hoch.
Sie: Ich verstehe was Du meinst, aber es sind Immigranten.
Er: Hä? Warum?
Sie: Emigranten wandern aus, Immigranten wandern ein.
Er: Aber sie wandern doch aus. Polen, Russland, Türkei ….
Sie: Ja, aber es geht ja um Deutschland. Sie emigrieren aus ihrem Heimatland, und sind hier Immigranten.
Er: Und wenn Deutsche immigrieren ?
Sie: Die können nicht immigrieren, die sind ja schon hier oder zumindest hier geboren.
Er: Und wenn sie aus dem Urlaub zurück kommen?
Sie: Dann sind sie Urlaubsrückkehrer….
Er: Ach egal, ich hol´ mir jetzt `nen Döner….

Belauschtes Gespräch 2
In einem türkischen Imbiss.
Gast: “Ich hätte gerne Gyros mit allem und viel Tzatziki.”
Bedienung: “Das haben wir nicht. Wie wäre es mit Döner ?”
Gast:”Nein, danke.”
Sprach´s und ging.

Warm ist nicht gleich warm
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.deAls meine philippinische Kollegin vor ca. 30Jahren nach Deutschland kam, musste sie als erstes einen Sprachkurs besuchen. Dort wurden ihr auch immer wieder kleine Aufgaben erteilt, wie z.B. “kaufe ein paar schöne, warme Winterschuhe”.
Nach nicht mal 20 Minuten war sie wieder da. Die Schuhe waren schön, und sie waren mit reichlich (warmen) Fell ausgestattet. Doch leider waren es Hausschuhe…. Und die Moral von der Geschicht´: Winter ist gleich Winter nicht.

Vorankündigung: Livestream-Lesung am 14.01.

Heute möchte ich euch eine tolle Aktion ankündigen, auf die ich über “Blogg dein Buch” blogdeinbuch aufmerksam wurde.

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Am 14.01.2013 startet um 20.00Uhr eine Livestream-Lesung des Max-Bronski-Thrillers “Der Tod bin ich”, die auch auf meinem Blog zu sehen sein wird.
Gelesen wird das Buch von Schauspieler Tim Bergmann.

Vorweg möchte ich euch aber schonmal das Buch, den Autor Max Bronski, als auch Tim Bergmann näher vorstellen.
Die Inhalte hierzu hat mir freundlicher Weise der  verlagslogoKunstmann  zur Verfügung gestellt.
Und wer neugierig auf der Suche nach mehr Krimi-News ist, dem sei dieses Blog empfohlen
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Nun aber zu den Infos, auf was ihr euch am 14.01. freuen könnt:

Buchvorstellung “Der Tod bin ich”, Max Bronski (Verlag Antje Kunstmann)

Klappentext
Ein verträumter Gutsverwalter in Bayern, der durch einen skrupellosen Mord aus seiner beschaulichen Idylle gerissen DerTodbinich_Bronskiwird. Ein junger Kernphysiker, der sich im Intrigenspiel des Kalten Krieges verfängt. Eine Formel, die möglicherweise die gesamte Menschheit gefährdet. Ein Notizbuch, dem das legendäre Zitat Robert Oppenheimers – »Der Tod bin ich, Erschütterer der Welten« – vorangestellt ist. Drei ehemalige Agenten der Supermächte, die sich auf eine letzte Mission begeben …
Ein dramatischer Thriller über die explosive Verbindung von Forschung und Macht, akademische Konkurrenz und geheimdienstliche Konspiration, die letzten Fragen der theoretischen Physik und die ethische Verantwortung der Wissenschaft.

Die Buchdaten: gebundene Ausgabe, 400 Seiten, ISBN 3888977789, Preis 16,95€

Der Autor
Max Bronski wurde 1964 in München geboren und ist Autor von Kriminalromanen. Er studierte Theologie und Musikwissenschaften und beschäftigt sich seit langem mit den Erkenntnissen der theoretischen Physik. Er lebt in München.
Weitere Bücher:
Sister Sox 978-3-88897-425-0
Schampanninger 978-3-88897-523-3
Nackige Engel 978-3-88897-644-5
Michael Fitz liest Max Bronski: Die München-Krimis 978-3-88897-693-3
Der Tod bin ich 978-3-88897-778-7

Am 14.01. liest: Schauspieler Tim Bergmann

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Copyright: Renate Neder

Tim Bergmann wurde in Düsseldorf geboren. Nach dem Abitur besuchte er die Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte parallel zur Schauspielschule schon an den Münchner Kammerspielen.
1997 war Bergmann in dem Kinofilm, “Solo für Klarinette” zu sehen, in dem er als Partner von Götz George unter der Regie von Nico Hofmann spielte.
Dann holte ihn Dominik Graf für seinen Fersehfilm “Deine besten Jahre” und Thorsten Näter für “Racheengel”.
In der amerikanisch-spanisch-deutschen Coproduktion des Dreiteilers “Camino de Santiago” drehte er in Spanien in englischer Sprache zusammen mit Weltstars wie Anthony Quinn und Anne Archer.
In Dominik Grafs Homage an München “München – Geheimnisse einer Stadt” wirkte er neben vielen Prominenten ebenfalls mit.
2008 drehte er “Gletscherblut” unter der Regie von Thomas Kronthaler.
Er spielte die männliche Hauptrolle in dem Fernsehfilm “Männer ticken, Frauen anders”, Buch und Regie Rolf Silber, der auch den Jupiter Award als bester TV-Film 2012 gewann.
Anschließend drehte er “Rommel”, Regie Niki Stein.
Mit großem Erfolg wurde der musikalische Abend “Die Au Mann Schau – spontan aber herzlich” von Tim Bergmann und Michael von Au am Bayerischen Staatsschauspiel in München gespielt. 2012 übernahm der die männliche Hauptrolle des Ermittlers “Oliver von Bodenstein” in einer neuen ZDF-Krimireihe nach den Bestsellern von Nele Neuhaus

[Buchmesse] Samstag: die BdB-Blogreporter-Tour

Ich hatte euch ja versprochen, dass es zum Samstag noch einen ausführlichen Bericht geben würde.
Hier ist er nun, und ich warne euch schonmal vor: er wird etwas länger ;-) Ich hoffe trotzdem sehr, dass ihr durch die ganzen Verlagsinfos nicht erschlagen werdet und Spaß an den Bildern habt :-)

Los ging es bereits um 9.30Uhr. Wir trafen uns am Stand von Blogg dein Buch und wurden über den Ablauf des Tages informiert. Teresa und Ann-Catrin begleiteten uns fortan, stets gut sichtbar durch die erhobene BdB-Mappe.

Unsere erste Verlagsstation war dotbooks, ein junger, aufstrebender Ebook-Verlag, der aber Anfang nächsten Jahres beabsichtigt auch einige Bücher als Printausgabe herauszubringen. Hier wartete auch ein Meet&Greet mit den Autorinnen Katja Piel („The Hunter“) und Stefanie Maucher („Kalte Berechnung“) auf uns. Darauf freute ich mich sehr und ich wurde nicht enttäuscht. Für mich ergab sich ein sehr schönes Gespräch mit Katja Piel, und somit war der Auftakt schonmal gelungen.
Die zu sehenden Fotos hierzu hat mir dotbooks freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.

Als nächstes machten wir Station bei Bastei Lübbe. Das Programm des Verlages ist ohnehin breit gefächert, wurde aber zuletzt noch durch den „Eichborn-Verlag“ um eine Sparte erweitert. Mein persönliches Eichborn-Highlight ist „Er ist wieder da“ von Timur Vermes. Ich konnte mich allerdings bisher noch nicht entscheiden, ob ich mir das Buch oder Hörbuch kaufen soll. Gelesen wird das Hörbuch nämlich von Christoph Maria Herbst, für mich eine perfekte Wahl. Die Hörprobe hat mir so gut gefallen, dass ich momentan eher zum Hörbuch tendiere.
Wäre mein Sohn anwesend gewesen, dann hätte er laut aufgeschrien, denn plötzlich tauchte auch noch Greg („Gregs Tagebuch“) auf, um das neuste Buch zu bewerben. Der Autor Jeff Kinney signierte an diesem Tag auch seine Bücher, und so nahm ich eine der späteren Pausen wahr, um ein solches Exemplar zu erstehen.

Doch erstmal ging es auf der Tour noch weiter zum Thienemann-Verlag.
Dieser bietet ein breites Leseprogramm für Kinder und Jugendliche an, aber auch All Age-und spirituelle Bücher. Ich persönlich liebe die klassischen Kinderbücher von Michael Ende und Otfried Preußler, der „Räuber Hotzenplotz“ wurde ja dieses Jahr 50., aber auch „The Homelanders“ und „Touched“ wussten mich zu begeistern.
Später am Tag kehrte ich noch einmal zu diesem Verlag zurück, weil hier ein Meet&Greet mit Kim Winter („Sternenschimmer“/ “Sternensturm“) statt fand. Leider konnte ich nur kurz bleiben und dem sehr interessanten Gespräch lauschen, aber ich lies wenigstens mein Buch signieren.

Nach einer Mittagspause trafen wir uns dann bei Frau Beckmann vom moses.Verlag. Dieser ist für sein Themenwelten rund ums Kinderbuch bekannt (Bücher, Spiele, Spielsachen), als auch für die „Black Stories“, die es jetzt auch für Kinder gibt. An den Spielen finde ich besonders schön, dass sie zwar gut durchdacht, aber nicht aufwendig in der Handhabung sind. Es gibt kein stundenlanges Aufbauen und sortieren der Materialien. „Einfach auspacken und los spielen“ ist hier die Devise. Was mir hier auch direkt ins Auge sprang waren die vielen, sogenannten liebenswerten Kleinigkeiten, wie Buchhüllen, Lesezeichen, Buchstützen und dergleichen mehr. Hier hätte ich mich ewig aufhalten und stöbern können, aber wir mussten ja leider zügig weiter….

… denn man wartete schon bei Blanvalet/Limes/Penhaligon auf uns.
Hier gab uns Herr Rothfuss viele Informationen, u.a. dass der Nachfolgeband zu „Die Seelen der Macht“ bereits in Vorbereitung ist. Ich persönlich freue mich momentan auf das Erscheinen von „Dunkle Flammen der Leidenschaft“ von Jeaniene Frost. Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Serie um Vlad Tepesch, der bei Cat&Bones bisher nur eine Nebenrolle einnahm.
Außerdem erfuhren wir, dass Randomhouse durchschnittlich ca. 1 Buch pro Tag herausbringt. Das fand ich äußerst beachtlich und mir war nicht klar, dass es wirklich so viele Neuerscheinungen pro Jahr sind. Aber gut, der Verlag ist groß, unterhält viele Sparten, da mag das schon hinkommen.

Nach einer kurzen Pause hatten wir dann einen Termin beim Residenz-Verlag, dem ältesten österreichische Literaturverlag. Herr Zoltan erzählte uns, dass der Verlag ursprünglich nur Sachbücher heraus brachte, doch mit den Jahren wurde das Programm erweitert, so dass man nun auch Belletristik und Kinderbücher findet.
Besonders schön fand ich die „Drachen-Kinderbücher“ von Christine Nöstlinger, aber meine Kinder sind dafür leider schon etwas zu groß.
Auch im Belletristik-Bereich hat der Verlag einiges zu bieten. Hier sprang mir sofort „Zebulon“ ins Auge. Dieses Buch durfte ich kürzlich lesen und rezensieren, und es repräsentiert sehr gut die Philosophie des Verlages. Die Bücher sollen etwas besonderes haben, was aus dem Mainstream heraus sticht. Doch für die Zukunft plant der Verlag eine Ebook-Sparte, die sich dann auch dem Mainstream annehmen wird.

Auch hier war die Zeit sehr schnell um, und wir gingen zu den Fischer-Verlagen, die nur unweit des Residenz-Verlages zu finden waren. Hier war mir noch die Aktion um das Buch „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ in bester Erinnerung. Frau Kurpiela und ihr Kollegin brachten uns den Verlag näher und verrieten schonmal, dass es im Jugendbuchbereich bald eine ganz neue, spannende Serie geben wird. Außerdem wird es mit „Daughter of Smoke and Bone“ weitergehen und am 01.12. startet eine besondere Aktion zu „House of Night“. Man darf also gespannt sein.

Von dort aus machten wir uns auf den Weg zu arsEdition. Dieser Verlag ist bereits über 100Jahre alt und vertreibt Kinder- und Jugendliteratur, sowie Geschenkbücher und -artikel. Titel wie „Drachenhaut“, „Ashes, Ashes“ oder „Elfenblick“ dürften euch hier ein Begriff sein.
Obwohl wir in einem separaten Bereich Platz nehmen durften, war der Geräuschpegel in Halle 3.0 leider so hoch, dass ich vom Gespräch wenig mitbekam. Und nach einer halben Stunde ging es dann auch schon zur Abschlussveranstaltung in die Ikea Lounge.

Dort erwartete uns der Epidu-Gründer Cao Hung Nguyen und erzählte etwas zur Entstehungsgeschichte von Blogg dein Buch. Außerdem gab er bekannt, dass er mit seinem Team noch weitere Neuerungen plant. Einige, ganz tolle Aktionen gab es ja in der jüngeren Vergangenheit schon. Ich bin sehr gespannt, was da noch auf uns wartet.

Auch wenn es durch den sonstigen Publikumsverkehr an den Verlagsständen oft recht voll war, und man daher etwas Schwierigkeiten hatte alles mit zu bekommen, war es für mich ein überaus gelungener, informativer Tag. Ich hatte das Gefühl überall willkommen zu sein und ernst genommen zu werden. Das hat mich persönlich sehr gefreut.
Einige Verlage sorgten darüber hinaus noch für unser leibliches Wohl und/oder hatten Geschenke für uns. Auch das fand ich keineswegs selbstverständlich, und ich möchte mich auf diesem Weg nochmals herzlich dafür bedanken !
Anschließend qualmten meine Füße, ich hätte mir doch bequemere Schuhe anziehen sollen, und meine Ohren klingelten. Aber so muss das sein ! ;-)

Danke an Blogg dein Buch und alle Verlage, die sich an dieser tollen Aktion beteiligt haben !
Es hat riesigen Spaß gemacht ! :-)

Und außerdem gilt mein Dank McBaylie und ihrer Begleitung, die mir viele der Fotos zur Verfügung gestellt haben :-)

[Rezension] „Das Land der sterbenden Wolken“ von Thomas Lisowsky (dotbooks)

Blogg dein Buch bot teilnehmenden Bloggern die Chance, “dotbooks Buchblogger 2012″ zu werden. Ich habe mir bei dotbooks dieses Buch ausgesucht, um es zu lesen und dann im Rahmen dieser Aktion zu besprechen.
Ich nehme schonmal vorweg, dass es mir sehr gut gefallen hat. Warum, das lest ihr hier:

Inhalt
Ein alter Krieger.
Ein junger Magier.
Ein Land, in dem alles möglich ist.

Auf den ersten Blick haben sie nichts miteinander gemein – doch die Männer sind beide nicht bereit, sich ihrem Schicksal zu ergeben: Nairod, der junge Magier, akzeptiert nicht, dass keine mächtigen Zauberkräfte in ihm schlummern, und macht sich auf die gefahrvolle Suche nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit. Raigar, ein alter Söldner, hat sein Leben lang in der Armee des Kaisers gedient – und wird von diesem nun, da Frieden herrscht, für vogelfrei erklärt. Seine Flucht führt ihn und eine wilde Horde anderer Verfolgter in das Land der sterbenden Wolken. Doch dort sind die Schrecken ohne Namen und ohne Zahl … (Quelle: dotbooks)

Meinung und Fazit
Nairod und Raigar : Zwei Geschichten werden parallel erzählt, und das verlangt dem Leser in der Regel schon ein gewisses Maß an Flexibilität und Merkfähigkeit ab. Der Autor hat die beiden Handlungsstränge allerdings so unterschiedlich konzipiert, dass man beiden Geschichten sehr gut folgen konnte ohne durcheinander zu kommen.

Ich wusste bis zum Schluss nicht genau, was ich von Nairod zu halten hatte. Er war nicht unbedingt ein Sympathieträger, denn er wirkte irgendwie verbittert und geriet dann auf eine mehr oder weniger fanatische Suche nach der Unsterblichkeit, um sein Ego doch noch zu stärken. Bei dieser Suche wurde er u.a. von der jungen Magierin Lenia begleitet. Was ich in diesem Zusammenhang sehr positiv aufnahm war, dass die Beziehung dieser Beiden nicht in eine kitschige Liebesromanze abdriftete. Eher das Gegenteil war der Fall, aber das möchte ich hier nicht weiter ausführen.
Raigar war mir da schon sehr viel sympathischer. Er ist ein Hüne mit Bärenkräften und ein ehemaliger Söldner, der sich nun, da die Schlachten geschlagen sind, nichts als Normalität wünscht. Er wirkt ungewöhnlich sanft und gerät trotzdem in die Mühlen eines Gesetzes, dass er nicht versteht. Wie sollte er auch, denn auch mir war das Verhalten des Königs ein Rätsel. Das änderte sich auch bis zum Schluss nicht. Bei seiner Flucht wird Raigar von einer Schar unterschiedlichster Charaktere begleitet, was zusätzlich für Spannung und Abwechslung sorgte. Eine Figur dieser Horde, die ich als sehr gut ausgeformt und gewinnbringend empfand, war der junge Adelige Elarides. Seine Entwicklung im Verlauf der Geschichte hat mich sehr beeindruckt.
Die jeweiligen Welten, in der sich die Hauptfiguren bewegen, sind alle sehr bildgewaltig dargestellt. Das hat mir sehr gut gefallen, da so alles sehr plastisch wirkte.
Beide Handlungsstränge, so unterschiedlich sie auch sein mögen, sind sehr interessant und spannend. Besonders zum Ende hin waren einige Kapitel so mitreißend, dass ich einfach weiter lesen musste.
Lange Zeit habe ich mich gefragt, wie es der Autor wohl schafft die beiden Stränge zusammen zu führen. Doch es klappte sehr gut, auch wenn mir eine Zeit lang nicht ganz klar war, dass eine nicht unbeträchtliche Zeitspanne zwischen den beiden ursprünglichen Geschichten liegt. Trotzdem fand ich Ende in mehrfacher Hinsicht sehr gelungen.

Insgesamt ein sehr schöner Fantasy-Roman für jüngere und jung gebliebene Leser. Ich persönlich hoffe, dass der Autor noch weitere Geschichten veröffentlichen wird.

Der Autor
Thomas Lisowsky, geboren 1987 in Berlin, ist „Junggeselle der Künste“, wenn man seinen akademischen Grad korrekt übersetzt. Eigentlich aber ist er leidenschaftlicher Jogger und arbeitet für eine Fantasy-Computerspiel-Entwicklungsfirma. Seine schriftstellerische Karriere begann, als er mit acht Jahren die letzten fünfzig Seiten aus Michael Crichtons Jurassic Park riss und ein eigenes Ende schrieb, in dem sich Dinosaurier und Menschen bei Pommes Frites und Softeis versöhnten. 2009 gewann er – inzwischen den Dinos entwachsen – den ZEIT-Campus-Literaturpreis. (Quelle: dotbooks)

Buchdetails
Seiten: 305-414, je nach Format
eBook-Preis: 7,99 EUR
ISBN: eBook 978-3-943835-77-9
Format: epub (dotbooks), mobi (amazon), iTunes

[Rezension] „Zebulon“ von Rudolph Wurlitzer (Residenz Verlag)

Vor einiger Zeit habe ich mich bei Blogg Dein Buch für das Zebulon-Gewinnspiel beworben und bin tatsächlich ausgelost worden. Den Trailer zum Buch könnt ihr Euch hier (klick) nochmal anschauen, und eine Leseprobe und weitere Infos gibt es unter: http://www.book2look.com/vBook.aspx?id=9783701791996&shoplinkNumbers=none

Nun steht noch meine Rezension an, und damit wünsche ich euch viel Spaß !

Inhalt
Zebulon Shook heißt der Held dieses Western ohne Helden: Nachdem er Lobo Bill im Kampf um eine Frau, halb Irin, halb Indianerin, erschießt, verlässt der abgebrannte Trapper und Fellhändler seine Hütte am Gila-Fluss in New Mexico und zieht Richtung Westen. Sein Weg führt ihn durch ein Land, wo kein Gesetz herrscht und Amerika noch nicht begonnen hat. In einem Bordell trifft er seinen Stiefbruder Hatchet Jack wieder, verliert beim Poker gegen die trickreiche und schöne Hure Delilah, fängt sich eine Kugel ein, und als er tags darauf erwacht, weiß er nicht, ob er noch lebt oder nur ein Geist ist unter Geistern. Auf der Suche nach seinem Vater macht er sich auf nach Kalifornien, wo der Goldrausch Exzesse von Gier und Gewalt feiert, trifft in einer Opiumhöhle Delilah wieder und wird als notorischer Outlaw von den Kräften von Recht und Ordnung gejagt. Schließlich stößt er an die letzte Grenze, wo die Welt endet und etwas anderes beginnt … (Quelle: Residenz Verlag)

Meinung und Fazit
„Was ist das?“ dachte ich auf den ersten Seiten, als ich im wahrsten Sinne in die Geschichte hinein rumpelte. Ich gebe zu, dass ich mir unter diesem Roman etwas anderes vorgestellt hatte. Wie er hätte sein sollen, kann ich jedoch noch nicht einmal genau sagen.
Als ich mich dann in die Geschichte eingelesen bzw. eingefunden hatte, lies sie mich allerdings kaum wieder los. Ich musste mir erst mal bewusst werden, dass dieses Werk an aneinandergereihten Grotesken vermutlich schwer zu übertreffen sein dürfte.
Ich erlebte einen Helden, der überaus polarisierend wirkte. Er lebt zu einer Zeit im Wilden Westen, in der es weder Recht noch Gesetz gab, es sei denn, es war zufällig gerade ein Sheriff anwesend.
Zebulon Shook ist, wenn man es genau nimmt, sogar ein Antiheld. Er wandelt als tragische Figur oft mehr tot als lebendig durch die Welt, weil er in Schießereien verwickelt oder von heimtückischen Krankheiten heimgesucht wird. Daneben wird er auch gerne mal verflucht, oder er gönnt sich diverse Frauengeschichten, wobei er besonders von seiner „immer-mal-wieder“- Gefährtin Delilah nicht wirklich loskommt.
Alle Personen, die Zebulons Leben begleiten, sind ebenso verschlagen und skurril wie er. Zusammen ergeben sie eine recht illustre Mischung. Sie gehen sich ohne mit der Wimper zu zucken auch gerne mal gegenseitig an die Gurgel, wenn es dem eigenen Vorankommen dienlich ist.

Im Verlauf der Geschichte war es irgendwann so, dass mich dieses Buch in seiner Art doch sehr an einen Film erinnerte, den ich vor vielen Jahren sah. Und tatsächlich findet auf dem Umschlagtext ein Hinweis auf eben diesen Film: Dead Man. Ist das Buch also abgekupfert ?
Wie ich im Nachgang erfuhr ist das keineswegs so, denn Zebulon entstand ursprünglich schon um 1970. Vielmehr war es der DeadMan-Regisseur J. Jarmusch, der sich von der skurrilen Geschichte Zebulons inspirieren lies….

Dieses Buch, so abgedreht die Geschichte auch sein mag, entbehrt nicht einen gewissen Anspruch.
Man stolpert mit Zebulon von einer unglaublichen Situation in die Nächste und muss aufpassen, dass man nichts überliest. Diese rasanten Wechsel sind nicht unanstrengend, und sicherlich ist das zum Teil der Drehbuchautorentätigkeit Wurlitzers geschuldet. Dafür erhält man allerdings auch eine sehr bildgewaltige Darstellung der Personen und Handlungsorte. Und das hat mir sehr gefallen.
Insgesamt gesehen komme ich jedoch trotzdem zu dem Schluss, dass mich das Buch nur mittelmäßig angesprochen hat. Ich gebe aber auch gerne zu, dass mir einige Situationen, wie auch das Buch insgesamt immer noch sehr präsent sind. Besonders das Ende hat mich einerseits schmunzelnd, andererseits nachdenklich zurück gelassen.

Es könnte ein Roman mit anstehendem Kultstatus sein, allerdings nur für Leser, die abgedrehte Geschichten wie „Dead Man“ mögen. Wer allerdings „Rio Bravo“ oder gar „Bonanza“ erwartet, der wird sehr enttäuscht sein.

Der Autor
Rudolph Wurlitzer, geboren 1937 in Cincinnati, Ohio. Fünf Romane in knapp 40 Jahren (u.a. „Nog“ (1969), „Slow Fade“ (1984)) und mehrere Filmdrehbücher, u.a. für Sam Peckinpah („Pat Garrett jagt Billy the Kid“ (1973)), Alex Cox, Volker Schlöndorff und Bernardo Bertolucci, haben seinen Ruf als Kultautor begründet. „Zebulon“ ist sein jüngster Roman, er erschien 2008 unter dem Titel „The Drop Edge of Yonder“. Wurlitzer lebt in New York und Nova Scotia. (Quelle: http://www.residenzverlag.at/?m=20&o=2&char=W&id_author=639)

Buchinfos

Verlag: Residenz Verlag
Erscheinungsjahr: 2o12
Ausgabe: Hardcover, 304 Seiten
ISBN: 9783701715961

Werde “Blogg dein Buch – Blogreporter”

Wieder hat sich das Team von „Blogg dein Buch“ eine tolle Aktion einfallen lassen, und natürlich möchte auch ich als Blogreporter auf der Buchmesse dabei sein. :-)
Um dieses Ziel zu erreichen, sind vorher allerdings noch einige Fragen zu beantworten/Aufgaben zu erledigen:

1. Warum bist DU der perfekte Blogreporter für uns?
Ich bin eine absolute Leseratte und liebe Bücher !
Ich lese mit Begeisterung (fast) jedes Genre, egal ob Fantasy, Krimi, Thriller, Chic-Lit oder was mich in der Buchhandlung sonst gerade so anspricht. Kinder- und Jugendbücher gehören selbstverständlich auch dazu, schließlich muss ich immer wissen, was ich meinen beiden kleinen Leseratten empfehlen kann. Abgesehen davon machen Jugendbücher auch Erwachsenen Spaß…
Mein persönliches Highlight erlebte ich dann letztes Jahr im Oktober: Buchmessepremiere ! Drei Tage habe ich Bücher gewälzt, Lesungen/Vorträge gehört und sehr nette Gespräche geführt. Es ist ein tolles Erlebnis für alle Leseratten die neugierige Aus- und Rückblicke auf die Buchvielfalt werfen möchten!
Je näher der Termin für die diesjährige Buchmesse rückte, desto nervöser wurde ich. Als Familienmanagerin ist es nicht ganz so einfach, wenn man mal ein paar Tage verreisen möchte…. Letztlich gab mir mein Mann den entscheidenden Schubs, und daher werde ich auch dieses Jahr wieder die Messe besuchen und freue mich jetzt schon riesig :-)
Wenn ich dann noch als Blogreporter dabei sein könnte, wäre dass das absolute Highlight !

2. Schreibt einen spannenden, witzigen oder schönen Teaser (max. 200 Zeichen) zum Gastland Neuseeland!
Schafe – und unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2012. Dies ist das Jahr des Gastlandes Neuseeland auf der Frankfurter Buchmesse.
Lassen Sie Sich überraschen! Sie werden fasziniert sein!

3. Nenne uns deine drei Neuseeland-Tops
Nur drei Tops zu nennen ist nicht so leicht.
Sollte ich jedoch nach Neuseeland reisen, dann würde ich auf jeden Fall die Tierwelt erkunden, und zwar über als auch unter Wasser. Schon Jacques Cousteau schwärmte von den Tauchgebieten Neuseelands.
Auch für Naturliebhaber hat die Insel viel zu bieten. Ich persönlich würde mich dafür auf die Pfade der Hobbits begeben, um mir die verschiedenen Spielstätten von „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ anzusehen.
Da ich mich immer sehr für landestypische Dinge interessiere, wäre mein drittes Top die Kultur und Kunst der Maori. Über dieses Volk würde ich gerne mehr erfahren.

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