[Rezension] „Die Wandler. Der Beginn“, Laura Bitterlich (Edition Zweihorn)

Inhalt
Wie alle Wandler wird Leara dann eine Tierform zugewiesen bekommen, in welche sie sich zu jeder Zeit verwandeln kann. wandlerDiese Tierform wird über ihren sozialen Status und über den weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmen. Doch es herrscht Unruhe in diesem Königreich. Die Herrscher kümmern sich kaum um die Belange des Volkes, die Krieger tyrannisieren das einfache Volk, das zu schwach ist, um sich gegen die Übergriffe zu wehren. Trotz allem existiert Hoffnung. Denn seit Jahrhunderten wird eine Prophezeiung überliefert, welche besagt, dass eines Tages der Allwandler – ein Gestaltwandler, welcher sich in jedes beliebige Tier verwandeln kann – kommen und die Herrscher stürzen wird. Der jungen Autorin Laura Bitterlich ist ein Fantasy-Debüt gelungen, das ganz ohne Elfen, Zwerge und Feen auskommt, dafür aber umso packendere und ungewöhnlichere Abenteuer bereithält. (Quelle: editionzweihorn)

Meinung und Fazit
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie, und ich bin sehr angetan.
Die Autorin hat eine sehr schöne, fantastische Welt geschaffen, die sehr gut ausgestaltet ist. Dabei verliert sie sich nicht in Details, sondern legt das Augenmerk auf die Geschichte an sich, so dass sich auch bei jungen Lesern sicher sofortiges Lesevergnügen einstellt.
Die Geschichte begeistert auch durch die unterschiedlichen Gestalten, die man im Verlauf kennen lernt. Sie sind nicht immer direkt als gut oder böse zu kennzeichnen, manchmal ergibt sich das erst im Verlauf der Handlung. Vielschichtige Spannungsmomente komplettieren die Geschichte, so dass man immer weiter lesen möchte.
Der Schreibstil ist auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten und lässt sich dadurch sehr flüssig und zügig lesen. Auch die Kapitellängen fand ich sehr gut gewählt. Gerade für jüngere Kinder sind die Kapitel nicht zu lang, zudem sind sie nochmals in Abschnitte unterteilt, so dass man jederzeit unterbrechen kann.
Hier und da hätte ich mir persönlich gewünscht, dass die Gefühle und Gedanken der Hauptpersonen etwas mehr Raum eingenommen hätten, und auch die Problembewältigung hätte etwas detailreicher sein können. Da dies allerdings ein Buch für jüngere Leser ist, halte ich die Ausgestaltung für ausreichend.
Was mich persönlich auch ein ganz klein wenig gestört hat war, dass die Autorin an einigen Stellen die spätere Handlung schon vorweg genommen hat. Doch das hat meinen Lesespaß nur sehr gering gemindert, und auch hier ist es vermutlich so, dass man als Erwachsener anders liest, und dass das für Kinder/Jugendliche durchaus o.k. ist.

Ein modernes Märchen, vorwiegend für Kinder und jüngere Jugendliche, wobei die Geschichte auch mich als Erwachsenen begeistern konnte. Zum vor- und selber lesen ebenso gut geeignet wie als Klassenlektüre.

Die Autorin
Laura Bitterlich, geboren am 17.09.1996, begann mit dreizehn Jahren ihr erstes Manuskript „Die Wandler – Der Beginn“ zu schreiben.
Aktuell arbeitet sie am Folgeband und hat auch noch andere Projekte in Planung.
Laura wohnt zusammen mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf am Rand des Saarlandes.
Weitere Informationen, Aktuelles zum Buch und ausgewählte Leseproben finden Sie unter: www. laura-bitterlich.de (Quelle: editionzweihorn)

Buchdatenedition zweihorn
Format: Taschenbuch, broschiert
Seiten: 175
Erscheinungstermin: 1. Auflage, 8. März 2013
ISBN-10: 3943199126

[Buch-Woche] # 33

Letzte Woche habe ich aus Zeitgründen gepasst, aber nun bin ich wieder dabei und poste euch die aktuelle Buchwoche, die sich Solitary ausgedacht hat.Buchwoche

In dieser Woche lautet mein aktueller Lesestoff “Harte Jungs”. Dieses Buch wurde geschrieben von Florentine Joop, es ist im Eichborn Verlag erschienen und es handelt sich um einen Gesellschaftsroman, der auf die 90er zurück blickt. Bisher gefällt mir das Buch sehr gut.
Die Neuzugänge der Woche lauten “Dunkle Träume” von Inka Loreen Minden (siebenVerlag).
In Sachen Büchern habe ich  mir für die folgende Woche folgendes vorgenommen: Ich werde wieder an der monatlichen Lesechallenge von lovelybooks teilnehmen. Außerdem habe ich wieder so viele gelesene Bücher, die noch unrezensiert sind, da muss ich auch unbedingt etwas tun…

Eine Dystopie, die mir sehr gut gefallen hat und die ich jemandem weiterempfehlen würde, ist Legend von Marie Lu. Darin geht es um die typischen Elemente einer Dystopie, gemixt mit Liebe, Kampfgeist und Verrat.

In meinem Bücherregal stehen viele Fantasy-Romane, denn ich tauche gerne in fremde Welten ab.
Meine liebsten Fantasyfiguren kann ich nicht genau benennen, denn ich mag sie (fast) alle gerne.
Auch Bücher mit Elfen, Feen etc. habe ich bereits gelesen, und dabei hat mir “Engelslust” von Inka Loreen Minden (Fallen Star E.K.) besonders gefallen.
Was ich allerdings nicht mag sind Horror- und SciFi-Gestalten, denn sie sind mir oft zu abstrakt, brutal oder haben Namen, die ich mir beim besten Willen nicht merken kann. Absonderliche Namen bei anderen Wesen machen mir komischer Weise nichts aus, vermutlich weil sie melodischer klingen.

[Rezension] „Auracle – Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe“, Gina Rosati (bloomoon)

Inhalt
Zwei Seelen, ein Körper

Die 16-jährige Anna Rogan ist ein ganz normaler Teenager – hätte sie nicht die Gabe, unbemerkt ihren Körper zu Auracleverlassen. Astral besucht Annas Seele die entlegensten Winkel des Universums. Reisen, deren Schönheit Anna genießt, deren Gefahr sie jedoch übersieht – bis es zu spät ist. (Quelle: http://www.bloomoon-verlag.de)

Meinung und Fazit
Direkt am Anfang wird der Leser mit den Hauptfiguren bekannt gemacht, und erfährt auch sofort was Annas Gabe ist.
Kurze Zeit später nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, wobei ich allerdings zu bemängeln hätte, dass der Klappentext schon fast etwas zu viel verrät. Ich muss allerdings auch zugeben, dass mich das nur wenig gestört hat. Dafür war der Schreibstil einfach viel zu klar und angenehm zu lesen. Die Geschichte war spannend, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Annas Kampf etwas spektakulärer gewesen wäre. Aber die Ideen, die die Autorin hierzu hatte, fand ich trotzdem sehr gut weil ungewöhnlich. Auch Annas Astral-Reisen blieben leicht hinter meinen Erwartungen zurück. Hier hätte ich mir etwas mehr Ausschmückung erhofft. Aber auch trotz dieser Kritik verflog Seite um Seite, weil die Kapitelenden oft sehr spannend waren, und das Buch war viel zu schnell zu Ende.
Die Charaktere waren für mich von vornherein so, wie sie sein sollten. Es gab die sympathischen Figuren, wie Anna, Rei und Seth und die Unsympathischen wie Taylor. Daneben gab es noch viele Personen, von denen ich erst im Verlauf der Geschichte einen kompletten Eindruck bekam. Manchmal wusste ich bis zum Schluss nicht genau, wo ich sie emotional einordnen sollte. Was alle Charakteren aber gemeinsam hatten war, dass sie mir sehr natürlich und echt erschienen. Zudem war es ihre Unterschiedlichkeit und ihr Zusammenspiel, die die Geschichte sehr authentisch (Annas Gabe mal außen vor gelassen) und lebendig wirken lies.
Wenn man sich auf genauere Interpretationen einlässt merkt man, dass dieses Buch durchaus gesellschaftskritische Ansätze verfolgt. Ob das so gewollt war oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber für meinen Geschmack ist das gut gelungen.
Eine Figur, die mich diesbezüglich nachdenklich gemacht hat, war Reis Mutter. Ich bin mir immer noch nicht ganz schlüssig, aber ich denke dass die Autorin hier eine etwas abgeschwächte Form der „Tigermutter“ darstellen wollte. Das fand ich sehr interessant. Ebenso werden Themen wie Stalking, Mobbing, (häusliche) Gewalt und Alkoholismus angesprochen. Das, in dieser recht geballten Form, in einem Jugendbuch zu lesen, hat mich positiv überrascht.

Eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren.

Die Autorin
Alles über Gina Rosati erfahrt ihr unter http://ginarosati.com/bio.html

Buchdaten
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 368
Auflage: 1. (5. Februar 2013)
ISBN-10: 3760789072
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Ihr wollt das Buch kaufen? Dann klickt hier oder hier (externe Links)

Danke an      bloomoon-logo    und    blogdeinbuch     für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares :-)

[Rezension] „Göttlich verliebt“, Josephine Angelini (Dressler)

Inhalt
Der fulminante Abschluss der “Göttlich”-Trilogie. Göttlich verliebt

Ein zweiter Trojanischer Krieg steht unmittelbar bevor. Weil die Scions sich gegenseitig bekämpfen, liegt es allein an Helen, Lucas und Orion, neue Verbündete für ihr bislang größtes Gefecht zu finden. Zugleich wächst Helens Macht und mit ihr das Misstrauen ihrer Freunde. Doch Helen kann deren Vertrauen zurückgewinnen und den unsterblichen Zeus in letzter Minute bezwingen. Aber was wird aus Helens ganz persönlichem Kampf um ihre Liebe zu Lucas?

Um zu verhindern, dass die sterbliche Welt in die Hände der 12 unsterblichen Götter fällt, brauchen Helen, Lucas und Orion neue Verbündete. Zugleich wächst Helens Macht und mit ihr das Misstrauen ihrer Freunde. Wie kann Helen deren Vertrauen zurückgewinnen? Womit lassen sich die Götter besiegen? Und was wird aus ihrem Kampf um die Liebe zu Lucas? (Quelle: Dressler)

Meinung und Fazit
Auf diesen Abschluss der Trilogie habe ich mich sehr gefreut.
Nachdem ich dem zweiten Band etwas zwiegespalten gegenüber stand hoffte ich, dass das Finale aufregend werden würde.

Im wesentlichen habe ich gut in die Geschichte hinein gefunden, musste aber trotzdem hier und da feststellen, dass ich einige Erinnerungslücken bzgl. des Schicksals einiger Personen aus Bd.2 hatte. Erfreulicher Weise schaffte es die Autorin hervorragend mir auf die Sprünge zu helfen, ohne dass sie dabei zu weit zurück griff. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich bin kein Freund ausschweifender Wiederholungen.
Die Geschichte ging sehr spannend weiter, und ich war direkt wieder gefesselt. Besonders als Cassandra, wieder einmal eine Prophezeiung vortrug, war es um mich geschehen. Sie sprach von einem Held, einem Liebhaber, einem Beschützer, einem Tyrann und einem Krieger. Doch welcher Scion welche Position bekleiden würde blieb sehr lange unklar.
Was mich letztlich mit am meisten beeindruckt hat war, dass die Hauptcharaktere,über die drei Bände hinweg eine beeindruckende Entwicklung hingelegt haben. Hiermit meine ich vor allem Helen, wobei mich bei ihrer Person ein ganz klein wenig gestört hat, dass sie den anderen Figuren gegenüber irgendwann fast zu „groß“ wurde. Aber es gab auch bei den anderen Charakteren Überraschungmomente. Manche zeigten plötzlich ungeahnte Facetten, oder sie blieben bis zuletzt in ihrem Wesen so mysteriös und/oder undurchsichtig, dass ich garnicht umhin kam weiter lesen zu wollen. Bis zum Schluss setzte die Autorin immer wieder den einen oder anderen Charakter sehr gut in Szene, und trieb die Spannung auf die Spitze. Die Geschichte überraschte dabei durch vollkommen unvorhergesehene Wenden, wobei ich mit einigen schönen, aber auch traurigen oder schockierenden Schicksalen konfrontiert wurde.
Es kamen aber diesmal nicht nur die Scions zum Zug, sondern es wurde auch den Göttern noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet, als das in den Vorgängerbänden der Fall war. Die Zusammenführung der beiden Gruppen fand ich sehr gut inszeniert, und die Brisanz dieses Zusammentreffens hielt auch was sie versprach – Spannung pur.
Was natürlich auch auf keinen Fall fehlen durfte war die Liebe. Wer die anderen Bände kennt, der weiß um die nicht ganz unproblematische Dreiecksbeziehung zwischen Lukas, Helen und Orion. Hier hat die Autorin einen wundervollen Weg zur Auflösung geschaffen, den ich allerdings nicht verraten möchte.

Ein durchweg spannender, sehr emotionsgeladener, wunderbarer Abschluss der Trilogie.

Die Autorin
Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. (Quelle: Dressler)

Buchdaten
Format: HC mit Schutzumschlag
Seiten: 464
ISBN-13: 978-3-7915-2627-0
EAN: 9783791526270
Erscheinungstermin: März 2013
Altersempfehlung: ab 14J.

[Montagsfrage] Reihen oder Einzelbände ?

Auf Paperthin lautet diese Woche die Frage:
Liest du viele Buchreihen und Trilogien oder lieber Einzelbände? Welche Reihen möchtest du im diesem Jahr noch beginnen, weiterlesen oder beenden?

Ich lese alles gerne, d.h. Einzelbände, als auch Trilogien und Reihen.
Einzelbände haben für mich den Vorteil, dass ich nicht händeringend auf den nächsten Teil warten muss, denn das mag ich überhaupt nicht. Das hat für mich wenig mit Vorfreude zu tun, sondern produziert eher Frust, weil ich nicht sofort weiter lesen kann…. ;-) Trotzdem greife ich auch bei Di-/Trilogien und Reihen gerne zu, weil es einfach interessant ist und Spaß macht, die lieb gewonnenen Charaktere in ihrem Tun und ihrer Entwicklung zu begleiten.
Dunkle Flammen der LeidenschaftDaher habe ich auch aus diesem Bereich einige Bücher, die ich dieses Jahr lesen möchte.
Letztens habe ich die „Göttlich“-Trilogie beendet, die mir sehr gut gefallen hat. Als nächstes warte ich auf die Fortsetzung Göttlich verliebtvon „Dunkle Fammen der Leidenschaft“ (Jeaniene Frost), und dann kommen im Juli und November auch noch „Soul Seeker 2+3“ (Alyson Noel) heraus.
Die drei Bücher will ich unbedingt lesen.
Daneben habe ich einige Reihen hier, die ich weiter lesen möchte. Dazu gehören die „Black Dagger“ (J.R.Ward) und die Bücher rund um den „Orden der Vampire“ von Lara Adrian.
elbenthal-saga-2Außerdem möchte ich endlich, auch wenn es noch etwas dauern wird, „Dark Canopy“ und Dark Destiny“ von Jennifer Benkau lesen, sowie die Trilogie von Maggie Stiefvater, und auch die Fortsetzungen von „Oksa Pollock“ (Cendrine Wolf/Anne Plichota) und der „Elbenthal-Saga“ 0144_s5_dc.indd(Ivo Pala) stehen immer noch ungelesen im Regal.
Ihr seht, ich habe noch viel zu tun :-)

[Rezension] „Soul Seeker: Vom Schicksal bestimmt, Alyson Noël (Page & Turner)

Inhalt
Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Von einem Tag auf den anderen hat sie Soulseeker1schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. Und dann wird sie in ihren Träumen auch noch heimgesucht von einem unbekannten Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Daire glaubt, den Verstand zu verlieren. Erst als sie zum ersten Mal Kontakt zu ihrer Großmutter aufnimmt, scheint sich alles zu klären. Denn von ihr erfährt sie, dass sie ein Soul Seeker ist. Nur sie hat die Fähigkeit, zwischen den Welten der Lebenden und der Toten zu wandeln. Doch dann begegnet sie Dace, dem Jungen mit den schönen blauen Augen in der Wirklichkeit, und von dem Augenblick an ringt ihre Großmutter mit dem Tod. Kann es sein, dass dieser charmante Junge nicht der ist, der er vorgibt zu sein und eine dunkle Gefahr von ihm ausgeht?

Als besondere Zugabe ergibt der Schutzumschlag aufgefaltet ein wunderschönes A3 Poster. (Quelle: alyson-noel.de)

Meinung und Fazit
Mit der Hauptperson Daire hat die Autorin einen eher ungewöhnlichen Charakter ins Rennen geschickt. Sie ist ein Schickimicki-Leben an Filmsets auf der ganzen Welt gewöhnt und umgibt sich nur mit flüchtigen Bekanntschaften, denen sie oft auch misstrauisch gegenüber steht. All das ist überwiegend auf den Einfluss ihrer Mutter zurück zu führen. Die Beiden bilden ein recht eingeschworenes Team, wobei es nicht selten zu den üblichen Reibereien zwischen Mutter und Tochter kommt. Ein wesentlicher Grund mag hier sein, dass die Mutter noch recht jung ist.
Dann setzen plötzlich Daires Visionen und eine Art Halluzinationen ein. An dieser Stelle nimmt die Geschichte eine erste und entscheidende Wende, denn um diesem Ärzte-Marathon zu entgehen, zieht Daire zu ihrer Großmutter Paloma.
Von da an erfährt man einige Hintergründe, z.B. warum Daires Vater so früh sterben musste oder was die „Soul Seeker“ sind. Alles war sehr interessant und überwiegend schlüssig, auch wenn einige Fragen offen blieben.
Im wesentlichen wird aber die gegenwärtige Geschichte weiter geführt. Das Leben bei ihrer Großmutter, dass nicht immer einfach ist, weil sie eine sehr spirituelle, dem Schamanentum verpflichtete Frau ist und nach dem Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“ arbeitet. Daire beginnt ihre Ausbildung und tut sich oftmals sehr schwer Dinge durchzustehen. Nachvollziehbar fand ich, dass sie lieber den einfacheren Weg gewählt hätte. Umso beeindruckter war ich von ihrer Entwicklung, die sie im Verlauf der Geschichte durchmachte.
Dann holen sie ihre Visionen ein, denn sie trifft auf Dace. Auch hier vermochte die Autorin zu überraschen, denn nichts ist, wie es im ersten Moment scheint. Dace scheint das Gute und Böse in einer Person zu vereinen. Damit nahm die Geschichte, die bisher einen eher Hintergrund erzählenden Stil verfolgte, nochmalmal richtig Fahrt auf. Es wurde spannend, dramatisch, mysteriös und es bahnt sich eine Liebesgeschichte an, die scheinbar keine Zukunft haben darf. Daire steht vor einer ersten großen Entscheidung und Aufgabe. Mehr möchte ich dazu aber nicht erzählen.

Insgesamt gesehen hat mir dieser Auftakt gut gefallen, auch wenn er für meinen Geschmack etwas lang war. Dafür lernte man die Charaktere gut kennen, die (nebenbei erwähnt) sehr liebevoll und detailreich gezeichnet sind. Der Schreibstil ist nicht ganz einfach zu verfolgen, da sich etliche Schachtelsätze finden, wobei man an anderen Stellen von einem eher abgehackten Stil sprechen könnte. Trotzdem bin ich sehr gespannt wie es weiter geht.

Die Autorin
Alyson Noël ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Mit ihrer »Evermore«-Serie stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen, sondern auch die deutschen Bestsellerlisten und eroberte unzählige Leserinnenherzen. Die Übersetzungsrechte für ihre Bücher wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte schnell vergeben. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.

Weitere Informationen auf www.alyson-noel.de oder http://www.alysonnoel.com und auf facebook. (Quelle: randomhouse.de)

Buchdaten
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 448
ISBN: 978-3-442-20406-9
Erscheinungstermin: 10. September 2012

[Buch-Woche] #25

Auch diese Woche hat die liebe Soli wieder einen Lückentext bereit gestellt… Viel Spaß !

In dieser Woche lautet mein aktueller Lesestoff Dann press doch selber, Frau Dokta!. Dieses Buch wurde Dann press doch selber Frau Doktageschrieben von Dr. Josephine Chaos und es handelt sich um einen Roman, den ich bei ChickLit einsortieren würde. Bisher gefällt mir das Buch super gut. Ich habe selten auf den ersten Seiten schon so viel gelacht.
Die Neuzugänge der Woche lauten
- „Göttlich verliebt“, Josephine Angelini (Dressler)
- „In dieser ganz besonderen Nacht“, Nicole C. Vosseler (cbj)
- „Dreizehn Tage am Meer“, Markus Thiele (Oldigor)In dieser ganz besonderen Nacht
- „Jäger des verlorenen Zeitgeists“, Frank Jöricke (Solibro)
- „Eisige Rache“, Elke Schwab (Solibro)
Ich freue mich tierisch über alle Bücher. In Sachen Büchern habe ich mir für die kommende Woche folgendes vorgenommen: lesen, lesen, lesen und rezensieren. Weniger Bücher vorbestellen, das killt sonst mein Budget komplett ;-) Ich habe dieses Jehr ohnehin schon viel zu viele Bücher gekauft…
Ein Buch, dessen Cover ganz und gar nicht zum Inhalt passt, fällt mir momentan nicht ein.
Aber das Cover von „Er ist wieder da“ von Timur Vemes passt sehr gut zum Buch, weil es mit minimalistischem Aufwand den Kern des Buches widerspiegelt.
Ein schönes Cover/Schutzumschlag ist mir nicht unwichtig, denn es ist mit ausschlaggebend dafür, dass ich das Buch überhaupt in die Hand nehme. Mir fiel irgendwann auf, dass Bücher deren Cover mir gefallen häufiger im Korb landen als andere Bücher.
Göttlich verliebtIch habe keine Vorliebe wo die Geschichten spielen, denn egal welches Land, ob Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft – jede Geschichte hat einen besonderen Reiz.
Was mich bei Büchern nerven kann ist ein richtig heftiger Cliffhanger. Wenn ich dann noch ein Jahr oder länger auf den Folgeband warten muss…. das nervt und ärgert mich (positiv als auch negativ).

[Rezension] „Das Wispern der Schatten“, Adam J. Dalton (blanvalet)

Inhalt
Sie nennen sich Erlöser, doch sie bringen den Tod … Das Wispern der Schatten von Adam J Dalton

Jillan wächst behütet im Reich der Erlöser auf. Was auch geschieht, er weiß, dass der Heilige Azual ihm beistehen wird. Bis zu dem schicksalhaften Tag, am dem aus ihm unkontrollierte Magie hervorbricht, und er einen seiner Mitschüler umbringt. Kaum jemand ist entsetzter als Jillan. Denn die Heiligen dulden keine magischen Kräfte neben ihren eigenen. Als Ketzer gejagt, flieht Jillan in die Wildnis, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Doch dann beschließt der Heilige Azual, den jungen Mann persönlich zur Strecke zu bringen … (Quelle: randomhouse.de)

Meinung und Fazit
Es ging behutsam mit der Geschichte los, und so hatte ich erstmal Zeit die Figuren, hier besonders Jillan, kennen zu lernen. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch, denn er war ein zurückhaltender, junger Mann, der es nicht einfach hatte. Er wurde zum Außenseiter degradiert, doch man wusste vorerst nicht genau warum.
Was ich auch ausführlich kennen lernte war die Umgebung in der Jillan aufwuchs. Die Umgebungsbeschreibungen fand ich sehr gut und detailreich, doch dann folgte die Erklärung des Regimes. Denn hier waren sogenannte Erlöser die Herrscher der Welt, die Erlöser brachten und bewahrten das Heil, man musste den Erlösern danken, den Erlösern sei daher stets Lob und Preis…. Das war es, was Jillans Lehrer vermittelte, (kritische) Fragen erstickte er im Keim. Nicht nur Jillan, sondern auch mir war das leider etwas Erlösung zuviel. Ich empfand diese stetige Propaganda als recht nervig, zumal sie die Geschichte kaum voran brachte. Ich gebe aber gerne zu, dass der Autor durch diese Darstellung einen sehr guten Einblick in das totalitäre Regime lieferte.
Hinzu kamen Begebenheiten unter Tage, die ich mehr als verwirrend fand. Ich konnte dieses Geschöpf mit Namen Freda weder einordnen, noch konnte ich ansatzweise erkennen was sie mit der Geschichte zu tun haben würde.
Dies alles hatte daher leider zur Folge, dass ich ca. 160 Seiten benötigte, bis ich halbwegs in der Geschichte angekommen war. Andere Leser hätten hier vermutlich schon aufgegeben.
Als Jillan ungewollt Magie wirkt, nimmt die Geschichte Fahrt auf und entwickelte sich gut weiter. Sie war in Teilen immer noch etwas mysteriös und undurchsichtig, aber ebenso spannend.
Es gab Figuren, die mir sehr sympathisch waren. Hier konnte ich richtig mitfiebern. Es gab auch „die Bösen“, zu denen eindeutig Azual zu zählen ist. Er war das personifizierte Böse schlechthin, in seinen Machenschaften überaus überheblich, grausam und berechnend. Was mich an ihm allerdings faszinierte war die Diskrepanz zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Entwicklung der Geschichte war in vielen Teilen nicht vorhersehbar. Manches konnte mich daher positiv überraschen. Überschattet wurde dies jedoch vom schwierigen Anfang der Geschichte, mehreren Handlungssträngen, die für meinen Geschmack etwas zu holprig zusammen geführt wurden, und von einer Figur, mit der ich gar nichts anfangen konnte, weil sie zu viel Fäkalsprache benutzte. Ich habe nichts gegen ungewöhnliche Charaktere, aber zu viel ist zu viel.

Eine Geschichte mit Potential, die mich aber leider nicht überzeugen konnte. An einigen Stellen zu ausufernd, zu verwirrend oder zu holprig. Sehr schade….

Der Autor
Adam J. Dalton bereiste als Englischlehrer die ganze Welt, bevor er sich dem Schreiben von epischer Fantasy widmete. Neben seiner Tätigkeit als Autor unterrichtet Adam J. Dalton in kreativem Schreiben. Er lebt abwechselnd in London und in Manchester. (Quelle: randomhouse.de)

Buchdatenblanvalet
Ausgabe: Paperback, Klappenbroschur
Seiten: 640
ISBN: 978-3-442-26912-9
Erscheinungstermin: 18. Februar 2013

[Rezension] Das verbotene Eden: Logan und Gwen, Thomas Thiemeyer (Knaur)

Inhalt
Seit Juna aus dem Land der Frauen geflohen ist – mit einem Mann –, fühlt sich die junge Heilerin Gwen einsam und das verbotene edennichtswürdig. Sie schließt sich einem Spähtrupp an, der durch verlassene U-Bahn-Schächte in die Stadt der Männer vordringen soll. Doch der Einsatz scheitert grausam, und Gwen fällt in die Hände des jungen Kämpfers Logan, der sie als Sklavin verkaufen will. Logan aber hat die Rechnung ohne seine Gefühle gemacht – und setzt damit Ereignisse in Gang, die das Ende beider Welten bedeuten könnten … (Quelle: droemer-knaur)

Meinung und Fazit
Diese Geschichte setzt dort an, wo der erste Teil (David und Juna) endete. Damit wurde der Charakter eines Mehrteilers sehr gut unterstrichen.
Schon nach wenigen Seiten wurde aber deutlich, dass diese Geschichte für sich steht. In aller Ruhe wurden die beiden Hauptfiguren und ihr Lebensumfeld vorgestellt. Dies geschah sehr bildgewaltig und glaubhaft, aber ohne langatmig zu wirken. Was Logan anbelangte, so hatte ich schnell das Gefühl direkt mittendrin zu sein, und auch Gwen beeindruckte nachhaltig. Beide Figuren gefielen mir deswegen besonders gut, weil ihre Stärken gut zur Geltung kamen, sie jedoch auf der anderen Seite auch so manche Schwächen offenbarten und selber damit haderten.
Faszinieren fand ich diesmal auch viele der Nebenfiguren. Hier hat der Autor einen großen Ideenreichtum bewiesen, denn sie waren nicht nur ausschmückendes Beiwerk, sondern bereicherten die Geschichte durch Einzigartigkeit und viele Facetten.
Die Geschichte um die Teilung der Völker (Männer-Frauen) wurde zwar fortgeführt, aber die Aufweichung der Grenzen wurde glaubhaft weiter voran getrieben. Die Sinnhaftigkeit der Trennung wird mehr oder weniger begründet in Zweifel gezogen und ich fand es wunderbar, dass die verschiedenen Figuren ganz unterschiedlich darauf reagierten. Wie im echten Leben…
Auch Logan und Gwen erleben die ganze Zwiespältigkeit und versuchen sich damit zu arrangieren. Es entwickelt sich eine wunderbare, zarte Romanze, die echt und überhaupt nicht kitschig wirkte. Das Ende dieser Geschichte überraschte mich sehr, denn es war so nicht vorhersehbar. Das hat mir sehr gut gefallen, und machte mir persönlich richtig Lust auf den nächsten Teil.

Diese Geschichte ist rasant, beklemmend, romantisch und lies mich ein wenig wehmütig zurück.
Eine wunderbare Fortsetzung und ein weiteres Highlight in meinem Bücherregal.

Der Autor
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, lebt in Stuttgart und arbeitete zunächst als Illustrator. Nach fünf rasanten mystischen Wissenschaftsthrillern – zuletzt “Korona” –, entdeckte er mit den “Chroniken der Weltensucher” höchst erfolgreich das Jugendbuch für sich. Mit “Das verbotene Eden – David und Juna” begann ein neuer großer Zyklus, der in einer bedrohlichen Zukunft spielt. Nach “Logan und Gwen” ist nun “Magda und Ben” der abschließende Band. Mehr Informationen zum Autor unter http://www.thiemeyer.de (Quelle: droemer-knaur)

Buchdetails
Format:
Hardcover mit Schutzumschlag
Seiten : 464
ISBN 978-3-426-65325-8
Leseempfehlung: Ab 14 Jahren

[Buch-Woche] #22

In dieser Woche lautet mein aktueller Lesestoff „Das Wispern Der Schatten“. Dieses Buch wurde geschrieben von BuchwocheAdam J. Dalton und es handelt sich um einen Fantasy-Roman. Bisher gefällt mir das Buch mittelmäßig . Aber es hat ja bei 600+ Seiten noch Zeit sich zu entwicken.
Die Neuzugänge der Woche lauten „Das Wispern Der Schatten“, „Die Känguru-Chroniken“ und „Dunkle Flammen der Leidenschaft“. Und besonders freue ich mich über das Buch: „Dunkle Flammen der Leidenschaft“. In Sachen Büchern habe ich  mir für die folgende Woche folgendes vorgenommen: Ich möchte „Das Wispern der Schatten“ Dunkle Flammen der Leidenschaftund „Dunkle Flammen der Leidenschaft“ lesen, außerdem habe ich vor, mindestens drei Rezensionen zu schreiben.

Mein Buchleidenschaft hat begonnen mit den Büchern von „Burg Schreckenstein“ (von Oliver Hassenkamp) und (später) „Zwei Frauen“ (von Diana Beate Hellmann). Das erste Kinderbuch, dass ich einem anderen Kind vorgelesen habe war glaube ich „Die kleine Raupe Nimmersatt“ und zuhören durfte meine Nichte. Eine Challenge an der ich teilnehme lautet Lesechallenge 2013 und ich habe deshalb damit begonnen,  weil sie mir letztes Jahr schon viel Spaß gemacht hat. Außerdem nehme ich (klar ;-) ) an der Buch-Woche teil, damit ihr etwas mehr über mich erfahrt. Die beste Buchreihe, die ich bis jetzt gelesen habe Schreckensteinkann ich garnicht benennen, da es einige Reihen gibt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Eine aktuelle Buchreihe, die ich gerade lese ist die „Night-Huntress-Serie“ (Cat&Bones) von Jeaniene Frost und bisher ist sie bis auf ein Buch absolut spitze ! Kann ich sehr empfehlen :-)

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