[Leserunde] “Gelöscht”, Teri Terry (Coppenrath)

Im Coppenrath Verlag ist vor einigen Tagen ein Buch erschienen, welches ich jedem Leser wärmstens ans Herz legen möchte. Geloscht-9783649611837_xl
Es handelt sich um “Gelöscht” von Teri Terry, und die Leseprobe hat mich sofort gepackt.

lovelybooks veranstaltet eine Leserunde zum Buch, vielleicht hast du ja Lust dabei zu sein. Dann kannst du dich hier für ein Buch bewerben. Es lohnt sich bestimmt !

Wenn du mehr über das Buch erfahren willst, dann wirst du hier fündig (klick)

Hier schon mal die Buchdaten
Einband: Hardcover
Seiten: 432
Erscheinungsdatum:
01.06.2013
ISBN: 9783649611837

[Rezension] „In sanguine veritas – Die Wahrheit liegt im Blut“, Jennifer Wolf (Oldigor)

Inhalt
Miriam, 16 Jahre, begegnet im Sommerurlaub ihrer ersten großen Liebe. Doch kaum beginnt die Schule, hat sie nur noch In Sanguine VeritasAugen für Elias, den Vampir! Er übt eine sonderbare Macht auf Miriam aus. Doch als ihre Mutter ihr offenbart, dass Miriam kein Mensch, sondern eine Gestaltenwandlerin ist, gerät ihre Welt erst recht aus den Fugen, denn sie ist eine Feindin der Vampire!

Das hält sie aber nicht davon ab, Elias das Leben zu retten und einer Prophezeiung zu folgen, damit das Schicksal Miriam für immer an Elias bindet … (Quelle: oldigor)

Meinung und Fazit
Nach den ersten Seiten war ich doch etwas erstaunt, denn nach einem sehr guten Einstieg waren die Parallelen zum ersten Biss-Roman meines Erachtens nach nicht ganz weg zu diskutieren. Trotzdem konnte ich mich dem Zauber der Geschichte nicht entziehen, denn der Schreibstil und die beeindruckende Rasanz der Geschichte zog mich magisch in seinen Bann. Außerdem wich die Autorin sehr gekonnt immer weiter von gängigen Klischees ab, was mich auch zum weiter lesen bewog.
Ich wurde mehr als belohnt, denn schon nach wenigen Seiten entwickelte sich eine wunderbare, eigenständige Geschichte. Sie war abwechslungsreich und wirkte dabei sehr ungewöhnlich und frisch, was nicht zuletzt an der nicht alltäglichen Konstellation der Charaktere lag.
Die Hauptfiguren haben mir alle sehr gut gefallen. Sie waren nicht aalglatt, sondern zeigten auch ihre Ecken und Kanten. Das lies sie sehr echt und lebensnah wirken. Neben Miriam und Elias, haben mir persönlich Anastasija und David am besten gefallen. Sie stachen unter den sehr gut ausgearbeiteten Charakteren nochmals heraus. Es gab zwar durchaus Situationen, wo ich wenig Verständnis für das Verhalten einzelner Figuren aufbringen konnte, aber unsympathischer machte sie das nicht. Eher das Gegenteil war der Fall.
In einem Jugendbuch darf natürlich die Romantik nicht fehlen, und auch davon hat die Geschichte einiges zu bieten. Ich hatte zwar den Eindruck, als ginge es etwas hoppla hopp, doch je mehr man in die Geschichte eintauchte, umso erklärlicher wurde diese schnelle Verliebtheit. Außerdem wurde das Ganze abgemildert durch wirklich zaghaft, romantische anmutende Passagen, die sich mit knisternden Szenen abwechselten, die ich für ein Jugendbuch recht ungewöhnlich und direkt, aber auch sehr gut fand.
Wer jetzt allerdings meint, dass dies ein gefühlsduseliges Werk ist, der irrt sich sehr. Für Spannung und Action ist reichlich gesorgt, und auch hier fand ich die kreativen Ideen der Autorin mehr als beeindruckend. Es gab diverse packende Szenen, in welchen die Spannung nach und nach aufgebaut wurde, um sich auf dem Höhepunkt schlagartig zu entladen. Auch an diesen Stellen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und war wiederholt beeindruckt von den Ideen der Autorin, sowie deren Umsetzung.

Anfängliche Parallelen zu einem recht berühmten Vorgänger-Werk zum Trotz, überzeugt die Autorin durch eine gut durchdachte Geschichte. Das Buch wartet mit frischen Ideen, Witz, Spannung und einer gefühlvollen, romantischen Liebesgeschichte auf, die aber alles andere als abgedroschen wirkt. Sehr lesenswert!

Die Autorin
Jennifer Wolf, verheiratet und Mutter einer Tochter, wurde 1984 in Bonn geboren. Sie besuchte ein Gymnasium für Mädchen und hat eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau und das Fachabitur abgelegt. Heute arbeitet Sie als Kundenberaterin und Vertriebsassistentin in einer Versicherungsagentur.

Ihre Großmutter erweckte schon früh ihre Leidenschaft zum Lesen und die Liebe zu Büchern. Mit vierzehn Jahren wurde ihr bewusst, dass ihr das Schreiben mindestens genau so viel Spaß macht wie das Lesen. Für lange Zeit schrieb sie nur Kurzgeschichten, bis sie 2007 das Vampirfieber packte und sie die Arbeit an der Trilogie um die Gestaltenwandlerin Miriam und dem Vampir Elias begann, die nun im Oldigor Verlag erscheint. Zurzeit schreibt sie an einem Engel-Roman.

Homepage: www.jennifer-wolf.com
Facebook: Jennifer-Wolf-Autorin
(Quelle: oldigor)
oldigor
Buchdaten
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: ca. 468
ISBN: 978-3-943697-23-0
Erscheinungstermin: März 2013

[Montagsfrage] Buch-Neukauf

Dieses Woche lautet die Frage auf paperthin:montagsfrage_banner

Wie oft kaufst du dir neue Bücher?

Die Antwort ist schwierig und einfach zugleich, denn eine feste Regel gibt es hier nicht.
Ich kaufe einfach nach Lust und Laune.
Fatal ist hier immer der Stadtbummel, denn Buchhandlungen üben eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Bin ich erstmal drin, komme ich i.d.R. ohne Buch nicht wieder raus.

Ich habe auch kein festes Budget pro Monat. Ich sehe lediglich zu, dass die Kosten nicht explodieren.
Da meine Kinder auch Leseratten sind, ist das manchmal garnicht so einfach. Aber mein Sohn kommt jetzt langsam in ein Alter, dass er auch gerne Bücher für ältere Kinder/ jüngere Jugendliche liest, und davon habe ich ja zum Glück auch einige Exemplare im Regal :-)

Wie viele Blogger bekomme auch ich hin und wieder Rezensionsexemplare, aber ich bewerbe mich normalerweise nicht explizit dafür. Eine Ausnahme mache ich da schonmal, wenn das Buch im Rahmen einer Leserunde zur Rezension angeboten wird. Aber selbst diese Bücher habe ich mir in letzter Zeit alle lieber selber gekauft.

Hier eine kleine Auswahl, was ich im letzten Monat so gekauft habe. Ich muss zugeben, es war diesen Monat etwas mehr, dafür wird es nächsten Monat etwas weniger sein :-) Wenn Ihr mögt klickt auf das Cover, dann kommt ihr zur Verlagsseite oder Amazon und könnt mehr über das Buch erfahren.

fürchtet euch    burningwings1    vergessene_kuesse    cherryblossom    In Sanguine Veritas    isch geh schulhof    Der Tod und die Diebin    Dunkle Träume    Dämonenerbe    Der Nachtwandler

[Rezension] „Die Wandler. Der Beginn“, Laura Bitterlich (Edition Zweihorn)

Inhalt
Wie alle Wandler wird Leara dann eine Tierform zugewiesen bekommen, in welche sie sich zu jeder Zeit verwandeln kann. wandlerDiese Tierform wird über ihren sozialen Status und über den weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmen. Doch es herrscht Unruhe in diesem Königreich. Die Herrscher kümmern sich kaum um die Belange des Volkes, die Krieger tyrannisieren das einfache Volk, das zu schwach ist, um sich gegen die Übergriffe zu wehren. Trotz allem existiert Hoffnung. Denn seit Jahrhunderten wird eine Prophezeiung überliefert, welche besagt, dass eines Tages der Allwandler – ein Gestaltwandler, welcher sich in jedes beliebige Tier verwandeln kann – kommen und die Herrscher stürzen wird. Der jungen Autorin Laura Bitterlich ist ein Fantasy-Debüt gelungen, das ganz ohne Elfen, Zwerge und Feen auskommt, dafür aber umso packendere und ungewöhnlichere Abenteuer bereithält. (Quelle: editionzweihorn)

Meinung und Fazit
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie, und ich bin sehr angetan.
Die Autorin hat eine sehr schöne, fantastische Welt geschaffen, die sehr gut ausgestaltet ist. Dabei verliert sie sich nicht in Details, sondern legt das Augenmerk auf die Geschichte an sich, so dass sich auch bei jungen Lesern sicher sofortiges Lesevergnügen einstellt.
Die Geschichte begeistert auch durch die unterschiedlichen Gestalten, die man im Verlauf kennen lernt. Sie sind nicht immer direkt als gut oder böse zu kennzeichnen, manchmal ergibt sich das erst im Verlauf der Handlung. Vielschichtige Spannungsmomente komplettieren die Geschichte, so dass man immer weiter lesen möchte.
Der Schreibstil ist auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten und lässt sich dadurch sehr flüssig und zügig lesen. Auch die Kapitellängen fand ich sehr gut gewählt. Gerade für jüngere Kinder sind die Kapitel nicht zu lang, zudem sind sie nochmals in Abschnitte unterteilt, so dass man jederzeit unterbrechen kann.
Hier und da hätte ich mir persönlich gewünscht, dass die Gefühle und Gedanken der Hauptpersonen etwas mehr Raum eingenommen hätten, und auch die Problembewältigung hätte etwas detailreicher sein können. Da dies allerdings ein Buch für jüngere Leser ist, halte ich die Ausgestaltung für ausreichend.
Was mich persönlich auch ein ganz klein wenig gestört hat war, dass die Autorin an einigen Stellen die spätere Handlung schon vorweg genommen hat. Doch das hat meinen Lesespaß nur sehr gering gemindert, und auch hier ist es vermutlich so, dass man als Erwachsener anders liest, und dass das für Kinder/Jugendliche durchaus o.k. ist.

Ein modernes Märchen, vorwiegend für Kinder und jüngere Jugendliche, wobei die Geschichte auch mich als Erwachsenen begeistern konnte. Zum vor- und selber lesen ebenso gut geeignet wie als Klassenlektüre.

Die Autorin
Laura Bitterlich, geboren am 17.09.1996, begann mit dreizehn Jahren ihr erstes Manuskript „Die Wandler – Der Beginn“ zu schreiben.
Aktuell arbeitet sie am Folgeband und hat auch noch andere Projekte in Planung.
Laura wohnt zusammen mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf am Rand des Saarlandes.
Weitere Informationen, Aktuelles zum Buch und ausgewählte Leseproben finden Sie unter: www. laura-bitterlich.de (Quelle: editionzweihorn)

Buchdatenedition zweihorn
Format: Taschenbuch, broschiert
Seiten: 175
Erscheinungstermin: 1. Auflage, 8. März 2013
ISBN-10: 3943199126

[Buch-Woche] # 33

Letzte Woche habe ich aus Zeitgründen gepasst, aber nun bin ich wieder dabei und poste euch die aktuelle Buchwoche, die sich Solitary ausgedacht hat.Buchwoche

In dieser Woche lautet mein aktueller Lesestoff “Harte Jungs”. Dieses Buch wurde geschrieben von Florentine Joop, es ist im Eichborn Verlag erschienen und es handelt sich um einen Gesellschaftsroman, der auf die 90er zurück blickt. Bisher gefällt mir das Buch sehr gut.
Die Neuzugänge der Woche lauten “Dunkle Träume” von Inka Loreen Minden (siebenVerlag).
In Sachen Büchern habe ich  mir für die folgende Woche folgendes vorgenommen: Ich werde wieder an der monatlichen Lesechallenge von lovelybooks teilnehmen. Außerdem habe ich wieder so viele gelesene Bücher, die noch unrezensiert sind, da muss ich auch unbedingt etwas tun…

Eine Dystopie, die mir sehr gut gefallen hat und die ich jemandem weiterempfehlen würde, ist Legend von Marie Lu. Darin geht es um die typischen Elemente einer Dystopie, gemixt mit Liebe, Kampfgeist und Verrat.

In meinem Bücherregal stehen viele Fantasy-Romane, denn ich tauche gerne in fremde Welten ab.
Meine liebsten Fantasyfiguren kann ich nicht genau benennen, denn ich mag sie (fast) alle gerne.
Auch Bücher mit Elfen, Feen etc. habe ich bereits gelesen, und dabei hat mir “Engelslust” von Inka Loreen Minden (Fallen Star E.K.) besonders gefallen.
Was ich allerdings nicht mag sind Horror- und SciFi-Gestalten, denn sie sind mir oft zu abstrakt, brutal oder haben Namen, die ich mir beim besten Willen nicht merken kann. Absonderliche Namen bei anderen Wesen machen mir komischer Weise nichts aus, vermutlich weil sie melodischer klingen.

[Rezension] „Auracle – Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe“, Gina Rosati (bloomoon)

Inhalt
Zwei Seelen, ein Körper

Die 16-jährige Anna Rogan ist ein ganz normaler Teenager – hätte sie nicht die Gabe, unbemerkt ihren Körper zu Auracleverlassen. Astral besucht Annas Seele die entlegensten Winkel des Universums. Reisen, deren Schönheit Anna genießt, deren Gefahr sie jedoch übersieht – bis es zu spät ist. (Quelle:
http://www.bloomoon-verlag.de
)

Meinung und Fazit
Direkt am Anfang wird der Leser mit den Hauptfiguren bekannt gemacht, und erfährt auch sofort was Annas Gabe ist.
Kurze Zeit später nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, wobei ich allerdings zu bemängeln hätte, dass der Klappentext schon fast etwas zu viel verrät. Ich muss allerdings auch zugeben, dass mich das nur wenig gestört hat. Dafür war der Schreibstil einfach viel zu klar und angenehm zu lesen. Die Geschichte war spannend, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Annas Kampf etwas spektakulärer gewesen wäre. Aber die Ideen, die die Autorin hierzu hatte, fand ich trotzdem sehr gut weil ungewöhnlich. Auch Annas Astral-Reisen blieben leicht hinter meinen Erwartungen zurück. Hier hätte ich mir etwas mehr Ausschmückung erhofft. Aber auch trotz dieser Kritik verflog Seite um Seite, weil die Kapitelenden oft sehr spannend waren, und das Buch war viel zu schnell zu Ende.
Die Charaktere waren für mich von vornherein so, wie sie sein sollten. Es gab die sympathischen Figuren, wie Anna, Rei und Seth und die Unsympathischen wie Taylor. Daneben gab es noch viele Personen, von denen ich erst im Verlauf der Geschichte einen kompletten Eindruck bekam. Manchmal wusste ich bis zum Schluss nicht genau, wo ich sie emotional einordnen sollte. Was alle Charakteren aber gemeinsam hatten war, dass sie mir sehr natürlich und echt erschienen. Zudem war es ihre Unterschiedlichkeit und ihr Zusammenspiel, die die Geschichte sehr authentisch (Annas Gabe mal außen vor gelassen) und lebendig wirken lies.
Wenn man sich auf genauere Interpretationen einlässt merkt man, dass dieses Buch durchaus gesellschaftskritische Ansätze verfolgt. Ob das so gewollt war oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber für meinen Geschmack ist das gut gelungen.
Eine Figur, die mich diesbezüglich nachdenklich gemacht hat, war Reis Mutter. Ich bin mir immer noch nicht ganz schlüssig, aber ich denke dass die Autorin hier eine etwas abgeschwächte Form der „Tigermutter“ darstellen wollte. Das fand ich sehr interessant. Ebenso werden Themen wie Stalking, Mobbing, (häusliche) Gewalt und Alkoholismus angesprochen. Das, in dieser recht geballten Form, in einem Jugendbuch zu lesen, hat mich positiv überrascht.

Eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren.

Die Autorin
Alles über Gina Rosati erfahrt ihr unter
http://ginarosati.com/bio.html

Buchdaten
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 368
Auflage: 1. (5. Februar 2013)
ISBN-10: 3760789072
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Ihr wollt das Buch kaufen? Dann klickt hier oder hier (externe Links)

Danke an      bloomoon-logo    und    blogdeinbuch     für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares :-)

[Rezension] „Göttlich verliebt“, Josephine Angelini (Dressler)

Inhalt
Der fulminante Abschluss der “Göttlich”-Trilogie. Göttlich verliebt

Ein zweiter Trojanischer Krieg steht unmittelbar bevor. Weil die Scions sich gegenseitig bekämpfen, liegt es allein an Helen, Lucas und Orion, neue Verbündete für ihr bislang größtes Gefecht zu finden. Zugleich wächst Helens Macht und mit ihr das Misstrauen ihrer Freunde. Doch Helen kann deren Vertrauen zurückgewinnen und den unsterblichen Zeus in letzter Minute bezwingen. Aber was wird aus Helens ganz persönlichem Kampf um ihre Liebe zu Lucas?

Um zu verhindern, dass die sterbliche Welt in die Hände der 12 unsterblichen Götter fällt, brauchen Helen, Lucas und Orion neue Verbündete. Zugleich wächst Helens Macht und mit ihr das Misstrauen ihrer Freunde. Wie kann Helen deren Vertrauen zurückgewinnen? Womit lassen sich die Götter besiegen? Und was wird aus ihrem Kampf um die Liebe zu Lucas? (Quelle: Dressler)

Meinung und Fazit
Auf diesen Abschluss der Trilogie habe ich mich sehr gefreut.
Nachdem ich dem zweiten Band etwas zwiegespalten gegenüber stand hoffte ich, dass das Finale aufregend werden würde.

Im wesentlichen habe ich gut in die Geschichte hinein gefunden, musste aber trotzdem hier und da feststellen, dass ich einige Erinnerungslücken bzgl. des Schicksals einiger Personen aus Bd.2 hatte. Erfreulicher Weise schaffte es die Autorin hervorragend mir auf die Sprünge zu helfen, ohne dass sie dabei zu weit zurück griff. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich bin kein Freund ausschweifender Wiederholungen.
Die Geschichte ging sehr spannend weiter, und ich war direkt wieder gefesselt. Besonders als Cassandra, wieder einmal eine Prophezeiung vortrug, war es um mich geschehen. Sie sprach von einem Held, einem Liebhaber, einem Beschützer, einem Tyrann und einem Krieger. Doch welcher Scion welche Position bekleiden würde blieb sehr lange unklar.
Was mich letztlich mit am meisten beeindruckt hat war, dass die Hauptcharaktere,über die drei Bände hinweg eine beeindruckende Entwicklung hingelegt haben. Hiermit meine ich vor allem Helen, wobei mich bei ihrer Person ein ganz klein wenig gestört hat, dass sie den anderen Figuren gegenüber irgendwann fast zu „groß“ wurde. Aber es gab auch bei den anderen Charakteren Überraschungmomente. Manche zeigten plötzlich ungeahnte Facetten, oder sie blieben bis zuletzt in ihrem Wesen so mysteriös und/oder undurchsichtig, dass ich garnicht umhin kam weiter lesen zu wollen. Bis zum Schluss setzte die Autorin immer wieder den einen oder anderen Charakter sehr gut in Szene, und trieb die Spannung auf die Spitze. Die Geschichte überraschte dabei durch vollkommen unvorhergesehene Wenden, wobei ich mit einigen schönen, aber auch traurigen oder schockierenden Schicksalen konfrontiert wurde.
Es kamen aber diesmal nicht nur die Scions zum Zug, sondern es wurde auch den Göttern noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet, als das in den Vorgängerbänden der Fall war. Die Zusammenführung der beiden Gruppen fand ich sehr gut inszeniert, und die Brisanz dieses Zusammentreffens hielt auch was sie versprach – Spannung pur.
Was natürlich auch auf keinen Fall fehlen durfte war die Liebe. Wer die anderen Bände kennt, der weiß um die nicht ganz unproblematische Dreiecksbeziehung zwischen Lukas, Helen und Orion. Hier hat die Autorin einen wundervollen Weg zur Auflösung geschaffen, den ich allerdings nicht verraten möchte.

Ein durchweg spannender, sehr emotionsgeladener, wunderbarer Abschluss der Trilogie.

Die Autorin
Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. (Quelle: Dressler)

Buchdaten
Format: HC mit Schutzumschlag
Seiten: 464
ISBN-13: 978-3-7915-2627-0
EAN: 9783791526270
Erscheinungstermin: März 2013
Altersempfehlung: ab 14J.

[Montagsfrage] Reihen oder Einzelbände ?

Auf Paperthin lautet diese Woche die Frage:
Liest du viele Buchreihen und Trilogien oder lieber Einzelbände? Welche Reihen möchtest du im diesem Jahr noch beginnen, weiterlesen oder beenden?

Ich lese alles gerne, d.h. Einzelbände, als auch Trilogien und Reihen.
Einzelbände haben für mich den Vorteil, dass ich nicht händeringend auf den nächsten Teil warten muss, denn das mag ich überhaupt nicht. Das hat für mich wenig mit Vorfreude zu tun, sondern produziert eher Frust, weil ich nicht sofort weiter lesen kann…. ;-) Trotzdem greife ich auch bei Di-/Trilogien und Reihen gerne zu, weil es einfach interessant ist und Spaß macht, die lieb gewonnenen Charaktere in ihrem Tun und ihrer Entwicklung zu begleiten.
Dunkle Flammen der LeidenschaftDaher habe ich auch aus diesem Bereich einige Bücher, die ich dieses Jahr lesen möchte.
Letztens habe ich die „Göttlich“-Trilogie beendet, die mir sehr gut gefallen hat. Als nächstes warte ich auf die Fortsetzung Göttlich verliebtvon „Dunkle Fammen der Leidenschaft“ (Jeaniene Frost), und dann kommen im Juli und November auch noch „Soul Seeker 2+3“ (Alyson Noel) heraus.
Die drei Bücher will ich unbedingt lesen.
Daneben habe ich einige Reihen hier, die ich weiter lesen möchte. Dazu gehören die „Black Dagger“ (J.R.Ward) und die Bücher rund um den „Orden der Vampire“ von Lara Adrian.
elbenthal-saga-2Außerdem möchte ich endlich, auch wenn es noch etwas dauern wird, „Dark Canopy“ und Dark Destiny“ von Jennifer Benkau lesen, sowie die Trilogie von Maggie Stiefvater, und auch die Fortsetzungen von „Oksa Pollock“ (Cendrine Wolf/Anne Plichota) und der „Elbenthal-Saga“ 0144_s5_dc.indd(Ivo Pala) stehen immer noch ungelesen im Regal.
Ihr seht, ich habe noch viel zu tun :-)

[Rezension] „Soul Seeker: Vom Schicksal bestimmt, Alyson Noël (Page & Turner)

Inhalt
Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Von einem Tag auf den anderen hat sie Soulseeker1schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. Und dann wird sie in ihren Träumen auch noch heimgesucht von einem unbekannten Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Daire glaubt, den Verstand zu verlieren. Erst als sie zum ersten Mal Kontakt zu ihrer Großmutter aufnimmt, scheint sich alles zu klären. Denn von ihr erfährt sie, dass sie ein Soul Seeker ist. Nur sie hat die Fähigkeit, zwischen den Welten der Lebenden und der Toten zu wandeln. Doch dann begegnet sie Dace, dem Jungen mit den schönen blauen Augen in der Wirklichkeit, und von dem Augenblick an ringt ihre Großmutter mit dem Tod. Kann es sein, dass dieser charmante Junge nicht der ist, der er vorgibt zu sein und eine dunkle Gefahr von ihm ausgeht?

Als besondere Zugabe ergibt der Schutzumschlag aufgefaltet ein wunderschönes A3 Poster. (Quelle: alyson-noel.de)

Meinung und Fazit
Mit der Hauptperson Daire hat die Autorin einen eher ungewöhnlichen Charakter ins Rennen geschickt. Sie ist ein Schickimicki-Leben an Filmsets auf der ganzen Welt gewöhnt und umgibt sich nur mit flüchtigen Bekanntschaften, denen sie oft auch misstrauisch gegenüber steht. All das ist überwiegend auf den Einfluss ihrer Mutter zurück zu führen. Die Beiden bilden ein recht eingeschworenes Team, wobei es nicht selten zu den üblichen Reibereien zwischen Mutter und Tochter kommt. Ein wesentlicher Grund mag hier sein, dass die Mutter noch recht jung ist.
Dann setzen plötzlich Daires Visionen und eine Art Halluzinationen ein. An dieser Stelle nimmt die Geschichte eine erste und entscheidende Wende, denn um diesem Ärzte-Marathon zu entgehen, zieht Daire zu ihrer Großmutter Paloma.
Von da an erfährt man einige Hintergründe, z.B. warum Daires Vater so früh sterben musste oder was die „Soul Seeker“ sind. Alles war sehr interessant und überwiegend schlüssig, auch wenn einige Fragen offen blieben.
Im wesentlichen wird aber die gegenwärtige Geschichte weiter geführt. Das Leben bei ihrer Großmutter, dass nicht immer einfach ist, weil sie eine sehr spirituelle, dem Schamanentum verpflichtete Frau ist und nach dem Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“ arbeitet. Daire beginnt ihre Ausbildung und tut sich oftmals sehr schwer Dinge durchzustehen. Nachvollziehbar fand ich, dass sie lieber den einfacheren Weg gewählt hätte. Umso beeindruckter war ich von ihrer Entwicklung, die sie im Verlauf der Geschichte durchmachte.
Dann holen sie ihre Visionen ein, denn sie trifft auf Dace. Auch hier vermochte die Autorin zu überraschen, denn nichts ist, wie es im ersten Moment scheint. Dace scheint das Gute und Böse in einer Person zu vereinen. Damit nahm die Geschichte, die bisher einen eher Hintergrund erzählenden Stil verfolgte, nochmalmal richtig Fahrt auf. Es wurde spannend, dramatisch, mysteriös und es bahnt sich eine Liebesgeschichte an, die scheinbar keine Zukunft haben darf. Daire steht vor einer ersten großen Entscheidung und Aufgabe. Mehr möchte ich dazu aber nicht erzählen.

Insgesamt gesehen hat mir dieser Auftakt gut gefallen, auch wenn er für meinen Geschmack etwas lang war. Dafür lernte man die Charaktere gut kennen, die (nebenbei erwähnt) sehr liebevoll und detailreich gezeichnet sind. Der Schreibstil ist nicht ganz einfach zu verfolgen, da sich etliche Schachtelsätze finden, wobei man an anderen Stellen von einem eher abgehackten Stil sprechen könnte. Trotzdem bin ich sehr gespannt wie es weiter geht.

Die Autorin
Alyson Noël ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Mit ihrer »Evermore«-Serie stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen, sondern auch die deutschen Bestsellerlisten und eroberte unzählige Leserinnenherzen. Die Übersetzungsrechte für ihre Bücher wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte schnell vergeben. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.

Weitere Informationen auf www.alyson-noel.de oder
http://www.alysonnoel.com
und auf facebook. (Quelle: randomhouse.de)

Buchdaten
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 448
ISBN: 978-3-442-20406-9
Erscheinungstermin: 10. September 2012

[Buch-Woche] #25

Auch diese Woche hat die liebe Soli wieder einen Lückentext bereit gestellt… Viel Spaß !

In dieser Woche lautet mein aktueller Lesestoff Dann press doch selber, Frau Dokta!. Dieses Buch wurde Dann press doch selber Frau Doktageschrieben von Dr. Josephine Chaos und es handelt sich um einen Roman, den ich bei ChickLit einsortieren würde. Bisher gefällt mir das Buch super gut. Ich habe selten auf den ersten Seiten schon so viel gelacht.
Die Neuzugänge der Woche lauten
- „Göttlich verliebt“, Josephine Angelini (Dressler)
- „In dieser ganz besonderen Nacht“, Nicole C. Vosseler (cbj)
- „Dreizehn Tage am Meer“, Markus Thiele (Oldigor)In dieser ganz besonderen Nacht
- „Jäger des verlorenen Zeitgeists“, Frank Jöricke (Solibro)
- „Eisige Rache“, Elke Schwab (Solibro)
Ich freue mich tierisch über alle Bücher. In Sachen Büchern habe ich mir für die kommende Woche folgendes vorgenommen: lesen, lesen, lesen und rezensieren. Weniger Bücher vorbestellen, das killt sonst mein Budget komplett ;-) Ich habe dieses Jehr ohnehin schon viel zu viele Bücher gekauft…
Ein Buch, dessen Cover ganz und gar nicht zum Inhalt passt, fällt mir momentan nicht ein.
Aber das Cover von „Er ist wieder da“ von Timur Vemes passt sehr gut zum Buch, weil es mit minimalistischem Aufwand den Kern des Buches widerspiegelt.
Ein schönes Cover/Schutzumschlag ist mir nicht unwichtig, denn es ist mit ausschlaggebend dafür, dass ich das Buch überhaupt in die Hand nehme. Mir fiel irgendwann auf, dass Bücher deren Cover mir gefallen häufiger im Korb landen als andere Bücher.
Göttlich verliebtIch habe keine Vorliebe wo die Geschichten spielen, denn egal welches Land, ob Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft – jede Geschichte hat einen besonderen Reiz.
Was mich bei Büchern nerven kann ist ein richtig heftiger Cliffhanger. Wenn ich dann noch ein Jahr oder länger auf den Folgeband warten muss…. das nervt und ärgert mich (positiv als auch negativ).

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