Rezension zu „Angriff der Killerkekse“ von Wilhelm Ruprecht Frieling (Internet-Buchverlag)
Inhalt
Der Autor führt uns mit 23 Kurzgeschichten durch den alltäglichen Wahnsinn des Lebens. Verwirrung bei der Päckchenjagd, das merkwürdige Verhalten unserer Mitmenschen, Nachbars Katze, die Vogelgrippe, die Boulevardpresse und noch mehr Begebenheiten werden beleuchtet und aus anderen Blickwinkeln betrachtet.
Fazit
Der Untertitel („Reportagen und Geschichten vom alltäglichen Wahnsinn“) ist Programm. Manchmal ist man sich gar nicht bewußt, in welch absurde Situationen wir Tag für Tag geraten. Herr Frieling führt sie uns nun vor Augen, macht uns in vielen Kurzgeschichten die Skurrilität mit viel Humor bewußt.
Der Schreibstil hat mich begeistert, da er sich von der breiten Masse abhebt. Witzig, locker, leicht, flüssig zu lesen, aber auch etwas eigenwillig. Das ist sicherlich nicht Jedermanns Fall.
In einigen Geschichten findet man sich sofort wieder. Andere sind so plastisch geschildert, dass man die Situationen klar und deutlich vorstellen kann.
Leider gibt es auch Geschichten, die vorhersehbar, langatmig oder für meine Begriffe einfach zu banal und zu wenig authentisch sind, um sie gerne zu lesen.
Insgesamt gesehen ein kurzweiliges Buch, mit (leider) einigen Schwächen.
Der Autor
Der Autor, Blogger und Verleger Wilhelm Ruprecht Frieling pendelt mit Federkiel und Streusandbüchse (apple iBook) durch Zeit und Raum.
Er schreibt in der Tradition des »New Journalism«.
Reportagen, Geschichten und Berichte in deutschen und amerikanischen Magazinen.
Zahlreiche Buchveröffentlichungen, vor allem Sachbücher und Ratgeber zum kreativen Schreiben sowie das »Wörterbuch der Verlagssprache«.
Langjährige Tätigkeit als Verleger und im Bereich des kreativen Schreibens.
Gründer und Herausgeber des Online-Portals www.literaturzeitschrift.de
(Quelle: ruprechtfrieling.de)








Jun 29, 2011 @ 21:19:44
Dankeschön für Deine ehrliche Rezension!