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Archiv für den Monat März 2011

[Rezension] “Kuss der Nacht”, Jeaniene Frost (Blanvalet)

Die Geschichte
Cathrine, genannt Cat ist Halbvampirin. Nachdem sie ihren Vampir-Freund Bones verlassen hat um ihn zu schützen, arbeitet sie nun für das FBI und jagt Untote, wie es seit jeher gemacht hat.
Einer ihrer Aufträge führt sie zu dem Meistervampir Liam. Sie besiegt ihn im Kampf, doch kurz bevor sie ihm den finalen Stoß geben will, macht er eine Bemerkung. Cat wird unfreiwillig von ihrer Vergangenheit eingeholt und sie lässt ihn laufen… mit einer Nachricht an Bones.

Meinung und Fazit
Der Übergang von Teil 1 zu diesem Buch ist sehr gut gelungen. Die Geschichte, wie Cat wieder zu einem „normalen“ Leben zurückzukehren versucht und wie sie wieder zu Bones findet, klingt glaubhaft.
Das Buch bietet ebensoviel Spannung wie der erste Teil, Bones hat sich seinen bissig-sarkastischen Humor dankenswerter Weise erhalten, Cat ist zu einer dominanten, starken Persönlichkeit gereift. Das Lesen machte sehr viel Spaß, nur zwei kleine Kritikpunkte habe ich anzumerken.
Gegen Ende hat man den Eindruck, dass Bones nicht nur Vampir, sondern auch Superman ist, und als Cat sich in die größten Schwierigkeiten manövriert, ist schwups plötzlich doch noch ein Ausweg parat. Besonders Letzteres lies sich aber verschmerzen, da man als Leser fast auf diese Situation, wenn auch vielleicht unter anderen Umständen, gewartet hat.
Wem „Blutrote Küsse“ gefallen hat, wird auch von diesem Band begeistert sein Wer den ersten Roman nicht kennt, dem fehlen ggf. einige Informationen, was das einlesen etwas schwerer gestaltet. Dem entsprechend kann ich „Kuss der Nacht“ nur als Fortsetzungsroman empfehlen.

Die Autorin
Schon als Kind fühlte sie sich von allem Unbekannten, Unbewussten und von der Dunkelheit der Nacht angezogen.

Mit zwölf Jahren verfasste sie erste Gedichte, und es wuchs der Wunsch, als Schriftstellerin zu arbeiten. Doch erst 18 Jahre später setzte sie dies in die Tat um und schreibt seitdem Fantasy- und romantische Liebesgeschichten. Sie folgt dabei dem derzeitigen Trend und wählt als Protagonisten u.a. Vampire.

 

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Tolle Aktion…

Leider kam ich erst heute dazu, diesen Artikel zu verfassen. Und leider ist die Aktion bereits beendet.

Ich möchte mich trotzdem noch bei Yvonne bedanken, dass sie mir diesen Gutschein zu Gute kommen lassen wollte.

myswisschocolate hatte die Aktion für Japan gestartet: Blogger konnten sich gegenseitig Schokoladengutscheine schenken und für jedes Exemplar wurde Geld für Japan gespendet.
Und es ist unglaublich: Die Aktion sollte bis 31.03 laufen, doch die Resonanz war so gewaltig, dass innerhalb von wenigen Tagen der Limitbetrag von 10.000CHF zusammen kam, das ist aller Ehren wert !
Hier trotzdem nochmal die Hintergrund-Infos:

myswisschocolate schreibt über die Aktion:

Normalerweise wollen wir mit der Blog-Aktion natürlich die leckere und selbst kreierbare Schweizer Schoggi von mySwissChocolate bekannt machen. In diesem Fall geht es aber um viel mehr. Die unglaublich dramatische Katastrophe in Japan bewegt uns alle. Aus diesem Anlass möchten wir unsere Oster-Blogaktion mit einer Spende von mySwissChocolate an die Glückskette für die Opfer in Japan verbinden.

Und so gehts:

  • Wir verschenken mySwissChocolate Gutscheine (1 gratis Tafel inkl. Versand) an 10 Blogger unserer Wahl (dies ist nun bereits geschehen).
  • Jeder der 10 Blogger kann nun wiederum Gutscheine an max. 10 weitere Blogs verschenken. “Weiterschenken” kann man, indem man in seinem Blog über die Aktion berichtet und 1-10 weitere Blogs benennt. Bitte informiere die von Dir beschenkten Blogs doch auch direkt, wenn möglich, damit der Bloglauf nicht stockt!
  • Ob ein Blog bereits “beschenkt” wurde, erfährt man hier in unserem Blog. Wir aktualisieren die Liste mehrmals täglich. Ein Blog kann nur 1 Gutschein erhalten (aber wie gesagt max. 10 Gutscheine virtuell weiter verschenken an weitere Blogs).
  • Setzt bitte UNBEDINGT einen Backlink als Kommentar in unserem Blog zu Eurem Bericht – sonst erfahren wir ja nicht, an wen wir nachher all die Gutscheine versenden sollen.

Unsere Spende:

Es gibt eigentlich keine Limitierung. Jede Art von Blog* kann mitmachen respektive beschenkt werden. Die internationale Aktion startet JETZT und wird bis zum 31. März 2011 bis 12:00 Uhr mittags laufen. Für jeden beschenkten Blog* spenden wir 2.00 CHF – mindestens aber 1′000 CHF. Bei 1‘000 Blogs sind dies also bspw. schon 2‘000 CHF – die maximale Spenden-Grenze wäre 10‘000 CHF. Zusätzlich erhält nachher jeder Beschenkte Blog* per Mail den Gutschein für 1 gratis Tafel inklusive Versandkosten selbstverständlich auch tatsächlich zugesendet. Die Geld-Spende geht an die nationale Glückskette, die derzeit für Japan Spenden sammelt.

*der vor Start dieser Aktion bereits aktiv existierte und vor Ablauf der Frist a) tatsächlich beschenkt wurde, b) einen Blogbeitrag verfasst und c) bei uns einen Backlink hier als Kommentar gesetzt hat. Im Streitfall entscheidet alleine mySwissChocolate über die Gutscheinvergabe. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir würden uns sehr freuen wenn sogar mehr als die 1′000 CHF als Spende zusammen kämen.

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Na, das wäre ja geschafft ;-)

 
 

[Rezension] „Oksa Pollock-Die Unverhoffte“, Anne Plichota + Cendrine Wolf (Oetinger)

Die Geschichte
Als Oksa in Paris geboren wird, erkennt ihre Großmutter Dragomira sofort, dass dieses Kind „die Unverhoffte“ ist. Oksas Vater ist zwiegespalten. Auch er freut sich über die Geburt seiner Tochter und dass sie die Erfüllerin der Prophezeiung sein wird. Doch er weiß auch, dass es grade diese Prophezeiung ist, die nur über einen möglicherweise gefahrenreichen Weg herbeigeführt werden kann.

Oksa wächst heran wie jedes normale Mädchen. Sie liebt Karate und Inlineskaten, träumt davon, dass sie eine Ninja-Kämpferin ist.
Dann beschließen ihre Eltern nach London zu ziehen. Anfänglich ist Oksa nicht begeistert, doch als sie erfährt, dass ihr Freund Gustave (Gus) mit seiner Familie ebenfalls nach London zieht, findet sie sich damit ab. Sie integriert sich in ihrer neuen Heimat, nur ihr Lehrer McGrawe bereitet ihr extreme Probleme, als hätte er es speziell auf sie abgesehen.

Eines Tages bemerkt Oksa mehrere Veränderungen. Ein erst unscheinbarer blauer Fleck formt sich zu einem sternförmigen Mal und sie hat plötzlich magische Fähigkeiten. Dragomira erkennt, dass es nun an der Zeit ist, mit ihrer Enkelin zu reden. Sie erzählt von der Herkunft ihrer Familie, von ihrer alten, verschwundenen Welt Edefia, dem Chaos das dort herrschte, der Verbindung der „Rette-sich-wer-kann“ und vielem mehr. Oksa soll diejenige sein, die Edefia wiederfinden, den Zugang öffnen und Edefia wieder befrieden kann.
Eine große Aufgabe für ein kleines Mädchen. Doch bis es soweit ist, muss Oksa noch viel über Magie und Selbstbeherrschung lernen und nie geahnte Gefahren bestehen.

Meinung und Fazit
Die Geschichte um „die Unverhoffte“ ist faszinierend, wenn sie auch kleine Schwächen hat. Es gibt rasante, spannende Passagen, die sich mit erklärendem Text abwechseln. Vielfach las ich, dass der erklärende Teil zu ausufernd wäre. Ich persönlich denke, dass diese Erläuterungen am Anfang ein Muss sind, um sich in späteren Fortsetzungen gut zurecht finden zu können.

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, daher gut verständlich und flüssig zu lesen. Für den erwachsenen, fantasyliebenden Leser könnte es an vielen Stellen zu einfach und durchsichtig sein.
Die Protagonisten deuten jedoch schon auf ein Kinder- und Jugendbuch hin, von daher fand ich das nicht sonderlich störend. Auch für mich ergab sich der eine oder andere Überraschungseffekt.

Anfangs vermittelten die Pressetexte den Eindruck, dass es sich bei Oksa um eine Alleskönnerin handelt. Im Buch wurde ich zum Glück eines besseren belehrt, denn Oksa ist ein junges, ungestümes Mädchen, das Selbstkontrolle und Beherrschung erst noch lernen muss. Die Mittel, die ihr dazu zur Verfügung stehen, bringen viel Fantasie mit. Seien es die diversen sprechenden Pflanzen, wie Kapiernix, Sensibylle und co oder die Granuks, kleine Granulatkörner mit magischen Fähigkeiten. Besonders die Plemplems, kleine koboldähnliche Wesen, haben es mir angetan. Mit ihrer Art sich sprachlich auszudrücken, sorgten sie immer wieder für Erheiterung.
Auch wenn ich von der Grundidee begeistert war, lässt sich besonders an den letzten Beispielen gut die sprachliche Einfachheit erklären. Denn nahezu jede Pflanze/Figur/Granuk heißt abgewandelt so, wie es ihrem Wesen oder der Fähigkeit entspricht. Auch viele Sprachkonstrukte wie der Begriff der „Rette-sich-wer-kann“ sind leider weder originell noch neu. An mehreren Stellen kommt man nicht umhin eine Parallele zu Harry Potter zu sehen.
Sehr gut gelungen fand ich dahingegen das “Filmauge“, mit dessen Hilfe die Huldvolle (Herrscherin von Edefia) ihre Erlebnisse mit anderen teilen kann. Hier bekam man einen ersten, guten Eindruck von der Fantasiewelt Edefia und damit einen Vorgeschmack auf kommende Bücher.

Auch wenn nun der Eindruck entstanden sein sollte, dass dieses Buch nicht zu empfehlen ist: Ich habe es trotz der Kritik gerne gelesen.
Erwachsenen und Harry-Potter-Liebhabern kann ich es nur mit Einschränkung empfehlen, aber Kinder und auch viele Jugendliche werden sicherlich ihren Spaß daran haben.

Die Autoren
Anne Plichota, 1968 im französischen Dijon geboren, studierte Chinesisch und Kulturwissenschaften und verbrachte einige Jahre in Asien, bevor sie Bibliothekarin an der Stadtbücherei von Straßburg wurde, wo sie heute noch lebt und arbeitet. Die Geschichten um das Zaubermädchen Oksa Pollock, die sie gemeinsam mit Cendrine Wolf erdacht und geschrieben hat, sind ihr erstes und überaus erfolgreiches literarisches Projekt.

Cendrine Wolf wurde 1969 in Colmar im Elsass geboren. Sie absolvierte eine Sportlehrerausbildung und arbeitete einige Jahre mit Kindern, bevor sie Bibliothekarin in der Stadtbücherei von Straßburg wurde. Heute widmet sie sich als freie Autorin ganz ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Schreiben. Die Geschichten um das Zaubermädchen Oksa Pollock, die sie gemeinsam mit Anne Plichota erdacht und geschrieben hat, sind ihr erstes und überaus erfolgreiches literarisches Projekt. (Quelle: Verlagsgruppe Oetinger)

 

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Was man mit einem Gutschein…

… nicht so alles machen kann ;-)

Da bekam ich doch grade die Nachricht, dass ich einen Gutschein von “mein gutscheincode” bekommen kann.

Also am liebsten hätte ich ja den “Bücher.de” Gutschein, liegt doch beim aufmerksamen betrachten des Blogs auf der Hand oder ? ;-) Außerdem ist meine Wunschliste dank vieler netter Empfehlungen ins unermessliche gewachsen, das Geld auf meinem Konto leider nicht…. also her damit :-)

Dann gab es ja noch den Zweit-, Dritt-, Viert- und Fünft-Wunsch:

Liebe Leute, ich bin eine Frau – und Frauen brauchen was ? Schuhe, ganz klar. Jetzt im Frühling sind ohnehin Neue fällig….. Also fielen die nächsten beiden Wünsche auf Zalando und Otto, die haben ja schließlich auch Schuhe ;-)

Und wenn es schon keine Schuhe sind, dann wenigstens her mit einem coolen Shirt ! Am besten in grasgrün oder knallgelb, passend zum Frühling :-) Und wenn es dann doch der Fotogutschein sein sollte, dann kann ich mich mit den neuen, selbstgekauften Schuhen, Büchern und Klamotten wenigstens per Buch verewigen.

Dann drückt mir mal die Daumen, dass es was wird ;-)

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Update 24.03.2011, 0.10Uhr

JA, JA, JA !!!!! Meinen herzlichsten Dank an das Team von “mein Gutscheincode.de”

Ich habe doch tatsächlich einen Gutschein von Bücher.de gewonnen :-) Das ist SPITZE !!!

Euch habe ich es zu verdanken, dass ich meinem Kaufrausch nun ohne Reue nachkommen kann….. äh, Moment mal.

Ups, zumindest Schuhe brauche ich immer noch… das wird auch nicht billig….

Pffft, egal ;-)

 
4 Kommentare

Verfasst von - 23/03/2011 in Bücher

 

Ein Award, ein Award…. :-)

Heute habe ich von Yvonne einen Award für meinen
blog verliehen bekommen —>

Vielen lieben Dank dafür !!!

Über diesen stylischen Award mit “bling-bling” freue ich mich natürlich riesig, und werde mich sogleich dran machen, um die Aufgaben zu erfüllen, die der Award mitbringt.

Hier die sieben Dinge über mich:

  1. Ich schlafe selten länger als 5 Stunden pro Nacht
  2. Ich spiele liebend gerne Brettspiele und Poker
  3. Ich liebe Leserunden, denn über Bücher reden macht mindestens genauso viel Spaß,
    wie sie “nur” zu lesen
  4. Ich bin Fan von Schalke 04 und daher als “sehr leidensfähig” einzustufen
  5. Ich höre (fast) jede Musik, von Klassik bis Heavy Metall, am liebsten aber Rock und Pop
  6. Ich liebe meine Kaffee-Maschine (Kapseln). Ohne Kaffee am Abend (!!!), bekomme ich schlechte Laune ;-) Mein Favorit ist Latte Macchiato, mit einem Schuss Praline-Nuss-Sirup
  7. Ich bin immernoch frisch in einen Mann verliebt und gleichzeitig auch seit 10 Jahren mit ihm verheiratet :-)

Und nun noch acht Blogger, die diesen Award auch verdient haben:

Tialda

Nicole

shiku

Franziska

Jennifer

Kerstin

Nina

Jessica

Und – nehmt auch ihr den Award an ? Dann beantwortet auch die sieben Fragen (s.o.) und benennt acht weitere Blogger, die den Award verdient haben. Viel Spaß !!!  :-)

 
5 Kommentare

Verfasst von - 21/03/2011 in Award + Challenge

 

[Rezension] “Blutrote Küsse”, Jeaniene Frost (Blanvalet)

Inhalt
Cathrine, genannt Cat ist Halbvampirin. Ihre Mutter wurde von einem Vampir vergewaltigt, wurde schwanger und gebahr Cat nur fünf Monate später. Seitdem fürchtet und hasst sie alle Vampire und gab diese Abscheu an ihre Tochter weiter. Cat fühlte sich verpflichtet das Leiden ihrer Mutter zu rächen. Im Alter von 16 Jahre fälscht Cat daher ihren Ausweis, um in einschlägigen Bars auf Vampirjagd zu gehen. An einem dieser Abende trifft sie auf den Vampir Bones, der ihr nächstes Opfer werden soll. Was Cat zuerst nicht weis: Bones ist Meistervampir und Kopfgeldjäger seiner Art. Auch er war an diesem Abend auf der Jagd und ist stinksauer, dass Cat ihm dabei in die Quere gekommen ist. Nachdem die Fronten geklärt sind, macht er Cat das Angebot mit ihm zusammen zu arbeiten. Denn Cat ist für ihn die perfekte Mischung aus verführerischem Lockvogel und Amazone…..

Meinung und Fazit
Sind die ersten Seiten noch etwas schwierig zu lesen, so kommt man im Verlauf des Buchs immer besser mit der Geschichte zurecht. Der sprachliche Ausdruck ist einfach und verständlich, der Schreibstil wird im Verlauf immer fesselnder und lässt sich flüssig lesen. Einige Passagen sind erotik-/sexlastig, was aber zu erwarten war und mich persönlich nicht störte.

Die Charaktere der Protagonisten Cat und Bones sind gut herausgearbeitet und facettenreich. Cat entwickelt sich im Verlauf zu einer starken Persönlichkeit, mit Selbstwertgefühl. In Bones vereinen sich zunächst die typischen Vampir-Klischees (männlich, sexy, unwiderstehlich), doch dies wird wett gemacht durch seine humorvollen, sarkastischen und romantischen Züge. Einzig Cats Mutter stört anfänglich die Handlung etwas, da sie verbohrt und unbeirrt voreingenommen ist, sowie instrumentalisierend auf ihre Tochter einwirkt. Doch auch sie durchläuft eine recht unerwartete Entwicklung. Eine insgesammt stimmige, spannende Geschichte mit viel Action.

Ein hervorragendes Erstlingswerk und ein würdiger Vertreter der Paranormal Romance, den das lesen lohnt.

Die Autorin
Schon als Kind fühlte sie sich von allem Unbekannten, Unbewussten und von der Dunkelheit der Nacht angezogen.

Mit zwölf Jahren verfasste sie erste Gedichte, und es wuchs der Wunsch, als Schriftstellerin zu arbeiten. Doch erst 18 Jahre später setzte sie dies in die Tat um und schreibt seitdem Fantasy- und romantische Liebesgeschichten. Sie folgt dabei dem derzeitigen Trend und wählt als Protagonisten u.a. Vampire.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 17/03/2011 in Bücher, Rezension

 

[Rezension] „Das Schweigen der Toten“, Todd Ritter (rororo)

Die Geschichte
Perry Hollow ist ein verschlafener, friedlicher Ort, die Kriminalitätsrate mehr als niedrig.

Doch dann wird eine Kiste am Straßenrand entdeckt, der Inhalt: eine Leiche.
Sie ist ausgeblutet, ihr Mund mit Fäden vernäht, zwei Pennys liegen auf den Augen.

Der Fall soll von der örtlichen Polizeidirektion ermittelt werden, doch Chief Kat Campbell fühlt sich dem nicht gewachsen und bitte die Kriminalbehörde Pennsylvanias um Hilfe.

Man hat wenig Hinweise auf den Mörder, bis auf ein Fax, dass bei der ortsansässigen Zeitung einging. Darauf ist der Name des Toten vermerkt, sowie der exakte Todeszeitpunkt. Gesendet einige Minuten vor dem Tod, Absender unbekannt.

Wenig später wird ein Mann an der Landesgrenze aufgefasst, der den Mord gesteht. Die hochgelobte Sicherheit des Ortes scheint wieder hergestellt zu sein, doch dann kündigt ein weiteres Fax wieder einen Mord an, das Zeitfenster ist knapp….

Meinung und Fazit
Schon das Cover und der Klappentext deuten an, dass dieses Buch nichts für schwache Gemüter ist. Deutlich wird dies zudem im Prolog, wo der erste Mordhergang beschrieben wird. Sehr direkt, blutig und grausam.

Der Schreibstil ist gut und liest sich sehr flüssig. Der Thriller bietet rasante Phasen in denen viel Spannung aufgebaut wird, abwechselnd mit ruhigeren Passagen. Örtlichkeiten werden sehr gut beschrieben, so dass man sich das Handlungsumfeld sehr gut vorstellen kann. Ebenso gut gelingt dies bei den Protagonisten. Sie sind sehr facettenreich und lebensnah, wenn auch in Teilen einige Klischees bemüht werden. Trotzdem oder grade deshalb hat mich die Figur der Kat Campbell, als alleinerziehende, arbeitende Mutter besonders angesprochen.

Bei allem Lob beinhaltet die Geschichte aber auch Schwachpunkte.
Da die Ermittler lange im Dunkeln suchen, erfährt man für meine Begriffe viel zu wenig über das Lebensumfeld der Opfer, was sie gemein hatten, und nach welchem Muster sie evtl. ausgesucht wurden. Somit ist die Phantasie des Lesers mehr auf die entstehenden Bilder und weniger auf die eigene Tätersuche beschränkt.
Beim aufmerksamen lesen merkt man etwa nach der Hälfte, wer der Mörder sein könnte und wo man ihn findet. Die Ermittlungen laufen trotzdem in eine andere Richtung weiter. Das mag für einige Leser ärgerlich sein, hat meinem persönlichen Lesevergnügen jedoch wenig Abbruch getan, und ich las weiter gespannt dem Showdown entgegen.

Trotz einiger Schwächen ein gutes Debüt. Das Buch beschert einige spannende Lesestunden, wenn man über die angesprochenen Kritikpunkte hinweg sehen kann.

Der Autor
Todd Ritter wurde in Pennsylvania geboren, arbeitete erst als Filmkritiker, dann als Polizeireporter und ist mittlerweile seit vielen Jahren Journalist bei «The Star-Ledger», der größten Tageszeitungen New Jerseys. Außerdem schreibt er erfolgreich Theaterstücke und Kurzgeschichten. Das Schweigen der Toten ist sein Roman-Debüt.

 
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Verfasst von - 15/03/2011 in Bücher

 
 
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